13. Drei Firmen. Drei Jahre. 30 Jahre alt. – Wie externe Unternehmensnachfolge wirklich funktioniert
Shownotes
Über unseren Gast:
ℹ️ Vincent Lowag ist gelernter Industriemechaniker, technischer Fachwirt und geschäftsführender Gesellschafter einer Holding mit drei Metallverarbeitungsbetrieben im Siegerland und darüber hinaus. Gemeinsam mit seinen Partnern Joshua und Samuel Rompf hat er in weniger als drei Jahren drei Unternehmen extern übernommen, ohne BWL-Studium, ohne Familienband und ohne Millionen auf dem Konto. Heute ist er einer der bekanntesten Stimmen zum Thema externe Unternehmensnachfolge im deutschen Mittelstand.
Über die Holding: 🏭 Drei Metallverarbeitungsbetriebe an Standorten im Siegerland und Wermelskirchen 🏭 Kompetenzen: Drehen, Fräsen, Gussbearbeitung, Werkzeugbau, additive Fertigung und 3D-Druck 🏭 Fast 80 Mitarbeitende, Kunden aus über 30 Branchen 🏭 Gegründet als externe Nachfolge-Holding von Vincent Lowag, Joshua und Samuel Rompf
Kernthemen der Folge:
➡️ Einfach machen: Wie Vincent und seine Partner ohne Erfahrung ihre erste Firma übernommen haben ➡️ Finanzierung ohne Eigenkapital: Wie Businessplan, Bürgschaftsbank und Verkäuferdarlehen zusammenspielen ➡️ Naivität als Vorteil: Warum das Nicht-Wissen manchmal der größte Hebel ist ➡️ Mitarbeitende mitnehmen: Wie offene Kommunikation über Unsicherheit hinweghilft ➡️ Drei sehr unterschiedliche Übergaben: Was jede Übernahme über Menschen und Vertrauen lehrt ➡️ Warum das Telefon nicht aufhört zu klingeln: Die Dramatik der Nachfolgelücke im Mittelstand ➡️ Portfolio statt Einzelbetrieb: Wie die Holding Kunden ein breites Leistungsspektrum bietet ➡️ Wissen teilen statt horten: Warum Vincent aktiv andere zur Nachfolge motiviert
Key Takeaways:
✓ Naivität kann ein Wettbewerbsvorteil sein Wer zu viel weiß, traut sich oft zu wenig. Vincent und seine Partner sind einfach hingefahren, haben gefragt und angefangen. Kein M&A-Berater der Welt hätte ihnen zu diesem ersten Deal geraten. Und genau deshalb hat er funktioniert.
✓ Externe Nachfolge ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit Mehr als 200.000 mittelständische Unternehmen suchen aktuell eine Nachfolge. Viele werden keine finden, nicht weil es keine Interessenten gibt, sondern weil der Weg zu unbekannt wirkt. Wer ihn trotzdem geht, rettet nicht nur ein Unternehmen, sondern Arbeitsplätze, Know-how und Standorte.
✓ Vertrauen ist die härteste Währung bei einer Übergabe Klaus Stöcker hat seine Firma lieber an drei junge Männer ohne Erfahrung übergeben als an irgendjemand anderen, weil er gespürt hat, dass sie es wollen und den Standort erhalten werden. Kein Businessplan der Welt ersetzt dieses Vertrauen.
✓ Mitarbeitende wollen Perspektive, keine Perfektion Bei jeder der drei Übernahmen war die Reaktion der Belegschaft ähnlich: Erleichterung, neue Motivation, Aufbruchstimmung. Was die Menschen brauchen, ist kein perfekter Plan, sondern das Gefühl, dass es weitergeht.
✓ Unterschiedliche Kompetenzen sind Stärke, keine Schwäche IT-Berater, Werkzeugmechaniker, Industriemechaniker mit Vertriebserfahrung. Drei sehr unterschiedliche Hintergründe, die sich perfekt ergänzen. Was einer nicht kann, kann ein anderer. Und genau das macht die Holding resilient.
✓ Wissen teilen beschleunigt den Wandel Vincent und seine Partner teilen offen, wie sie vorgehen, weil sie wissen: Je mehr Menschen den Mut zur externen Nachfolge fassen, desto besser für den Standort Deutschland. Wissen ist kein Wettbewerbsnachteil, es ist ein Multiplikator.
Weiterführende Links:
🔗 Irene Knaub auf LinkedIn 🔗 Markus Lievenbrück auf LinkedIn 🔗 Vincent Lowag auf LinkedIn 🔗 Rompf Group Website 🔗 °F auf LinkedIn
Über Kraftraum Mittelstand: "Kraftraum Mittelstand" ist der energiegeladene Podcast für Unternehmer, Macher und Entscheider im deutschen Mittelstand, präsentiert von der digitalen Marken- und Werbeagentur °F. Die °F-Geschäftsführung und Hosts Irene Knaub und Markus Lievenbrück teilen ihr 20-jähriges Expertenwissen zur Markenführung und sprechen mit Fachleuten über die Herausforderungen mittelständischer Unternehmen. Der Podcast liefert keine komplizierten Theorien, sondern praktische Strategien für eine kraftvolle Markenpositionierung.
Über °F: Das Kölner Unternehmen °F ist der Spezialist für kraftvolle Markenführung im deutschen Mittelstand. Seit 2005 entwickelt °F Markenidentitäten, die nach innen Orientierung geben und nach außen überzeugen. Mit systematischer Strategie schärft °F Marken und setzt sie mit packender Kreativität um – vom Corporate Design über digitales Marketing bis zur Mitarbeitergewinnung. Familienunternehmer und Entscheider im Mittelstand vertrauen auf die Expertise der Agentur für nachhaltiges Wachstum. °F macht Marken zukunftsfähig – mit klaren Botschaften, die treffen, und Design, das im Kopf bleibt.
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Über diese Podcast-Produktion: Der Podcast "Kraftraum Mittelstand" ist eine TON.EINS Produktion.
Transkript anzeigen
Irene Knaub: Irene Knaub Willkommen zurück im Kraftraum Mittelstand, dem Podcast für alle, Lust haben auf echte Menschen, echte Emotionen, echte Geschichten und die Inspiration suchen, eigene Zukunft zu gestalten. Ich bin Irene Knaub.
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück Und ich bin Markus Lievenbrück. Schön, dass ihr wieder dabei seid. Heute sprechen wir über ein Thema, welches, naja mal vorsichtig ausgedrückt, im Mittelstand echt brennt und viel zu selten offen darüber diskutiert wird. Externe Unternehmensnachfolge. Laut KfW Nachfolge-Monitor suchen aktuell mehr als 200.000 mittelständische Unternehmen in Deutschland eine Nachfolge. Viele davon werden leider nie eine finden. Nicht, weil es keine Interessenten gibt. sondern weil der Weg dorthin viel zu komplex, viel zu risikoreich und viel zu unbekannt für viele wirkt.
Irene Knaub: Irene Knaub Ich möchte gern mit einem Spoiler schon mal starten, denn unser Gast heute ist mal wieder aus meiner alten Heimat aus dem Siegerland. Ich freue mich sehr. Also nehmen wir mal an, jemand kauft ein Unternehmen, das er vorher überhaupt gar nicht kannte, ohne irgendein Familienband oder Millionen auf dem Konto. Er hat einfach nur Bock, er hat Mut und einen guten Plan und vor allem den Willen, auch tatsächlich durchzusetzen. Unser heutiger Gast, wie gesagt aus dem Siegerland, hat es genauso getan und wir sprechen gleich mit ihm darüber. Er ist 30 Jahre alt, gelernter Industriemechaniker und hat nie eine BWL-Vorlesung besucht und hat in weniger als drei Jahren drei Metallverarbeitungsbetriebe im Siegerland und darüber hinaus übernommen. Herzlich willkommen Kraftraum-Mittelstand lieber Vincent Lovak.
Vincent Lowag: Vincent Lowag Vielen, Dank für die Einladung.
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück Vincent, toll, dass du heute bei uns bist und dir die Zeit nimmst. Magst du dich in 60 Sekunden einmal vorstellen? Was sollten die Zuhörer und Zuhörerinnen über dich erfahren?
Vincent Lowag: Vincent Lowag Sehr gerne. Genau, bin seit Lovak, 30 Jahre alt, hab im Maschinenbau Industriemechaniker gelernt, war relativ weit oder viel unterwegs auf der Welt als Servicetechniker. mich dann dazu entschieden, auch Schule zu machen, mehr in den kaufmännischen Bereich zu gehen als technischen Fachwirt. Und irgendwann kam dann die Idee, mich selbstständig zu machen. ja, es kam eins zum anderen. Und mittlerweile habe ich mit Joshua und Samuel Rompf eine Holding und wir leiten drei Metallverarbeitungsbetriebe.
Irene Knaub: Irene Knaub Ja, du warst sogar unter den 60 Sekunden, super. Aber dann können wir direkt auch dort einsteigen und tiefer nachbohren. Wir sind ja jetzt schon direkt beim Thema. hast ja gesagt, du bist gelernter Industriemechaniker, warst als Service-Techniker unterwegs, hast die Abendschule besucht. Aber erzähl doch mal, wie kam es ganz konkret zu diesem Gedanken? So, jetzt kaufe ich einfach mal ein Unternehmen. Wie kam es dazu?
Vincent Lowag: Vincent Lowag Ja, war so aus der Laune heraus. hab mit einem, mit dem ich Schule gemacht hab, wir haben uns unterhalten und haben überlegt, ja, was könnte man machen? Wir hatten schon beide Bock auf Selbstständigkeit. Wo das herkommt, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. Das war wirklich einfach nur so ein Gefühl auf, könnte man ja mal probieren. Wir sind dann über die IHK Next Change Plattform gegangen und haben einfach mal geschaut, vielleicht gibt es ja zufällig was Passendes bei uns in der Region. Und dann gab es genau eine Firma, die Firma am Standort in Mudersbach, ein Zerspanungsunternehmen, Lohnfertiger. Und ja, wir haben Kontakt aufgenommen mit der IHK, darüber dann an die Eigentümer gegangen und haben uns mit denen mal zusammengesetzt, einfach hingefahren und mal geredet. Wir hatten ja gar keine Ahnung davon. Also, so ehrlich muss man ja sein. Wir haben so was noch nie gemacht, auch aus der Familie raus, gar keine Beruhungspunkte dazu. Wir sind einfach hingefahren und haben uns mit denen unterhalten. Und dann ging es so seinen Weg.
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück Das hört sich jetzt total spannend an einfach so zu sagen, komm wir setzen uns einfach mal zusammen bei einer Bierlaune sozusagen und pumpt eine Firma. Wie lief denn so ganz konkret, okay ihr seid über diese Next Change Plattform gegangen und habt euch gemeldet, habt ihr eine E-Mail geschrieben, aber wie liefen denn so der Austausch so im Detail? Wie seid ihr da rangegangen? Wann habt ihr eigentlich für euch entschieden, jo wir melden uns jetzt tatsächlich bei denen und wie war auch so der zeitliche Horizont? Wie kann man sich das vorstellen?
Vincent Lowag: Vincent Lowag Also wir haben die Ansprechpartnerin, die bei dem Portal drin stand, wir angerufen, haben gesagt, wir hätten Interesse, uns die Firma mal anzuschauen. Da stand kein Firmennamen bei. Also wir wussten gar nicht, wir wussten nur grob den Standort, was sie machen, aber wir wussten jetzt gar nicht, welche Firma es ist. Und die hat dann den Kontakt vermittelt und dann haben wir die eine Geschäftsführerin angerufen und haben gesagt, wir haben euer Unternehmen gefunden hier auf der Plattform, ob wir uns mal zusammensetzen möchten. Und das ging auch relativ schnell. waren dann eine Woche später, hatten einen Termin bei denen und saßen dann mit, das waren insgesamt vier Geschäftsführer und saßen dann mit denen am Tisch im Besprech...
Irene Knaub: Irene Knaub Die Geschichtsyrra
Vincent Lowag: Vincent Lowag Die haben nur vermittelt. die haben wir direkt zur Geschäftsführung vermittelt und dann sind wir hingefahren, haben uns mit denen an Tisch gesetzt und erstmal geschaut, was machen die überhaupt? Die haben mir Unternehmen vorgestellt, mal genauer auch. Wie sind die Kunden so aufgebaut? Wie führen sie das Unternehmen? Wie ist die Situation aktuell? Und es war erstmal so ein reines Kennenlernen. Passt es überhaupt irgendwie? Also man weiß ja auch nicht, was sind das für Leute? Vielleicht sagt man auch direkt, nee, das passt mir gar nicht.
Irene Knaub: Irene Knaub Aber schnell.
Vincent Lowag: Vincent Lowag Und irgendwie war es in Ordnung, es passt und dann haben wir gesagt, okay, wir gehen jetzt weiter und schickt uns erstmal Infozahlen zu dem Unternehmen, damit wir uns erstmal einen Überblick machen können.
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück Das waren die Gründe, warum ich das Unternehmen verkaufen
Vincent Lowag: Vincent Lowag Es war sehr schwierig, emotional sehr schwierig. Es waren zwei Frauen, waren Geschwister, waren in der Geschäftsführung und da gab es einfach Unstimmigkeiten. Der Gründer vom Unternehmen, der Vater war, der ist relativ plötzlich verstorben und die sind dann so reingefallen ins Unternehmen und irgendwann hatten sie einfach nicht mehr die Lust. Das war auch sehr, schwierig alles. Die wirtschaftliche Situation war nicht so einfach und dann haben die irgendwann gesagt. Okay, wenn jetzt die Option da ist, dann würden wir es verkaufen.
Irene Knaub: Irene Knaub Das ist ja schon genau der Punkt, die wirtschaftliche Situation. Ich kann mir schon vorstellen, natürlich gerade bei vielen der erste Gedanke, es Übernahme oder Kauf eines Unternehmens, muss ja die finanziellen Mittel irgendwie zur Verfügung gestellt werden. Also das wäre ja schon so der erste Part, wo es vielleicht oft scheitert. Wie habt ihr das denn gelöst?
Vincent Lowag: Vincent Lowag Also es ging dann noch über einen Unternehmensberater von Joshua, den haben wir dann in einem Zwischenprozess eigentlich so mit eingebunden, auch weil der schon die Erfahrung hatte und wir wussten ja auch nicht, wie wir es finanzieren sollen. Es ist auf jeden Fall ein Millionenbetrag und den haben wir halt nicht am Konto, leider. Schön wär's gewesen. Und wir haben uns dann die Zahlen zurechtgelegt, haben einen Kaufpreis auch ermittelt natürlich mit den Eigentümern. Was stellen Sie sich vor? Was können wir bezahlen? Was ist realistisch? und sind einfach zur Bank gegangen, zur heimischen Volksbank dort und haben denen das Konzept vorgestellt, den Businessplan vorgestellt, die Zahlen, die Planzahlen vorgestellt und haben gefragt, wie können wir das denn machen?
Irene Knaub: Irene Knaub Und da haben die direkt Juhu
Vincent Lowag: Vincent Lowag Das war nicht direkt Juhu, aber die haben es sich auf jeden Fall angeschaut, haben gesagt, ja, es hört sich gar nicht so schlecht an. Schauen wir mal, wie wir es machen können. dann ist halt dieses Finanzierungsmodell, da geht es dann auch über Bürgschaftsbanken natürlich, die mit einbezogen werden. Wir haben einen Verkäuferdarlehen bekommen von den alten Eigentümern. Einfach auch als, ja, die Bank freut sich immer, wenn es auch einen Verkäuferdarlehen gibt. weil die dann sagen, okay, der alte Gründer oder der Unternehmer aktuell, der glaubt auch wirklich ans Unternehmen, sonst würde er kein Darlehen geben. Dann natürlich ein ganz kleiner Teil Eigenkapital, aber wirklich marginal. Und dann haben wir so einen Konstrukt gebildet mit der Bank gemeinsam, wie wir es finanzieren können. Das war natürlich ein Prozess, der dauert, aber es hat am Ende ganz gut geklappt.
Irene Knaub: Irene Knaub Aber vielleicht da nachgehakt, was du gerade erzählst, so Businessplan, Bankbürgschaften, Gespräche, es hört sich schon da viel Bürokratie an, klar. Aber kannst du sagen, was die größte Hürde dabei war? Zurückblickend betrachtet.
Vincent Lowag: Vincent Lowag Ja, war schon dieses Finanzierungsthema war schon anstrengend, weil wir ja auch gar keine Büroungspunkte damit hatten. Wir mussten den Businessplan schreiben, der ging auch 30, 35 Seiten und wir haben es auch alles nebenberuflich gemacht. Also wir haben es abends gemacht und am Wochenende gemacht, weil wir noch normal angestellt waren.
Irene Knaub: Irene Knaub Tschechi Pitti war da noch nicht so Genau, war da
Vincent Lowag: Vincent Lowag Wir haben tatsächlich noch selbst geschrieben. Und ja, das war schon intensive Zeiten. Was emotional auch sehr, sehr komplex war tatsächlich, dass irgendwann an die Öffentlichkeit geraten ist, dass die Firma zu verkaufen ist. Und die Mitarbeiter haben es dann erfahren, ohne dass wir es sagen konnten. Also die haben es dann am Sportplatz erfahren, eure Firma wird verkauft, so. Und weil die haben relativ offen darüber geredet, was vielleicht nicht so ideal war. Und dann war es schon spannend auch, ja.
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück mir auch durch den Kopf geht, als du es eben gesagt hast, die Situation der ersten Firma, Familie, Streitigkeiten etc. und wirtschaftliche Lage auch nicht optimal. Würdest du sagen, so nachgang betrachtet war es für euch vielleicht ganz gut, dass ihr noch nicht so viel Erfahrung hattet und so viel Wissen hattet, weil jeder professionelle &A-Berater würde wahrscheinlich sagen, Hände weg!
Vincent Lowag: Vincent Lowag Ja, zu 100 Prozent. Also ich glaube schon, dass unsere Naivität uns da auch ein bisschen geholfen hat. Wir sind halt einfach und haben gedacht, wird schon irgendwie funktionieren. Wir machen es einfach. Aber mit Sicherheit hätten viele andere gesagt, ihr seid völlig verrückt. Warum tut euch das an?
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück Du hattest in unserem Vorgespräch erzählt, ihr seid reingekommen in diese Firma, ihr hattet dann die Firma ein halbes Jahr, ein Jahr und dann klingelte plötzlich das Telefon. Zweimal die Woche. mit immer wieder neuen Kaufangeboten und so seid ihr dann ja auch zu eurer zweiten Firma bekommen.
Vincent Lowag: Vincent Lowag Genau, richtig. das war ja noch so, dass nach der finalen Bankzusage mein eigentlicher Kompagnon ja abgesprungen ist und da drüber kamen dann Joshua und Samuel hinzu, also die beiden Romfbrüder und dann haben wir es halt zusammen gemacht. Das war relativ spontan alles, die Übernahme von der Firma Fäckler dann. Das hört sich alles so einfach an. Naivität auch ein bisschen. Dann haben wir es halt zusammen gemacht und dann ging es wirklich relativ zügig. Also es hat sich dann rumgesprochen, da sind drei Jungs, die kaufen Firmen auf und dann kam der eine und der nächste und dann haben wir uns 24, im Sommer 24 noch die Firma am Standort in Verdol angeschaut, kam auch über einen über einen bekannten Steuerberater, der kam zu uns, hat gesagt, hier ist Metallverarbeitungsbetrieb zu verkaufen, schaut euch das umhauen. Und ja, wir hatten gerade die Firma genommen, wir hatten eigentlich gar keine Zeitkapazität dafür. und haben aber gedacht, ja, wir schauen es uns mal an.
Irene Knaub: Irene Knaub sind ja alles Unternehmen, die haben ja ganz unterschiedliche Schwerpunkte auch. Also was hat euch daran gereizt?
Vincent Lowag: Vincent Lowag Genau, also es ist alles Metallverarbeitung, aber total unterschiedlich. Und bei uns kam dann der Gedanke, es ist ja praktisch, wenn wir dem Kunden unser oder ein sehr breites Portfolio anbieten können. Wir hatten am Standort in Muthersbach Drehend Fräsen, hauptsächlich Edelstäle, Sonderlegierungen. Und mit Verdol kam dann noch die Gussbearbeitung dazu. Also Serien, wirklich Stückzahl 1000 plus Gussbauteile, die beigestellt werden, die wir dann bearbeiten auf Dreh- und Fräsmaschinen. Also es war eine ganz andere Branche, aber Metallverarbeitung trotzdem. Und so hatten wir dann das Know-how quasi eingekauft, die Maschinen eingekauft, unseren anderen Kunden von den anderen Firmen natürlich auch noch ein breiteres Portfolio anbieten zu können und konnten denen sagen, wir können jetzt auch das und das. So hat sich das dann ja auch entwickelt mit dem letzten Zukauf in Wermelskirchen. Das war dann für uns der größte Zukauf auch und auch vom Portfolio her. wirklich die höchste Fertigungstiefe und der größte Benefit auch für unsere Kunden.
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück Was hat eigentlich die Bank gesagt, als sie dann drei Jahre zum dritten Ball mit einem Unternehmenskaup die Ecke kam?
Vincent Lowag: Vincent Lowag Die haben erstmal mit Kopf geschüttelt. Das ist definitiv so. Die haben sich auch gefragt, was eigentlich los mit euch? Also wo kommt das her? Warum so viele Firmen? Warum kontaktieren euch alle? Warum wollen die alle an euch verkaufen? haben aber gesagt, wir haben denen dann das Portfolio wieder vorgestellt. Die hatten so ein Handout für den Verkauf, auch zwei, drei Seiten, was gemacht wird. Und wir haben dann gesagt, ja, Schaut's doch mal wenigstens an, und dann gucken wir mal, ob's überhaupt Sinn macht.
Irene Knaub: Irene Knaub Aber meinst es hat sich dann auch in der Branche rumgesprochen oder habt ihr da natürlich wahrscheinlich schon die ersten Erfolge ja auch generiert und das spricht sich dann rum und meinst du, das war der Grund, warum dann relativ schnell wieder das Telefon klingelte?
Vincent Lowag: Vincent Lowag Definitiv. Wir waren schon sehr aktiv auf Zeitungen und so Kleinigkeiten eigentlich, aber weil es schon sehr unnormal ist, unsere Herangehensweise, sprechen schon sehr viele Leute über uns. Das muss man schon sagen. Und dementsprechend spricht sich das dann auch schnell rum. Und der letzte Zukauf auf von Wermeskichen von der Firma Stöcker, das kam auch über einen Kontakt, weil wir einen 3D-Drucker kaufen wollten. Und weil wir in den Bereich auch reingehen wollten als Add-on zur Metallverarbeitung, klassischen. Und der Außendienstler kam dann zu uns und sagte, da ist eine Firma in Wermelskirchen, schaut euch bitte mal an, die ist mega, die passt genau zu euch. Da hatten wir ja gerade erst die Firma in Bedol übernommen. Und wir haben uns eigentlich wieder gedacht, wie sollen wir es machen? Also wie soll es gehen? Aber anschauen müssen wir es uns halt. Und dann waren wir im Dezember 24 das erste Mal in Wermelskirchen. und haben uns da zu dritt dann den Standort angeschaut mit dem Geschäftsführer.
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück muss man ja fairerweise dazu sagen, hört sich eure Geschichte ja auch total spannend an, aber auf der anderen Seite muss man auch sagen, du hast es mal gesagt, man hat eigentlich zwei Anrufe in der Woche aktuell mit Angeboten. Das ist super für euch, das zeigt ja auch die Dramatik, in der wir uns gerade befinden, in diesem Segment, in diesem Bereich, weil man denkt immer erstmal, okay, das ist ein Familienunternehmen, das muss im Familienkreis weitergegeben werden. Und da merkt man, dass das immer weniger funktioniert und dass die Dramatik einfach steigt. Ansonsten hättet ihr auch nicht so viele Telefonanrufe im Monat.
Vincent Lowag: Vincent Lowag Ja, das schon extrem. Also es beängstigt mich ehrlich gesagt auch wirklich selbst, weil die machen alle ähnliche Arbeiten wie wir. Das sind Metallverarbeiter und gerade die älteren Leute, haben erst mal keinen Bock mehr. Die sind wirklich frustriert auch mittlerweile, muss man schon sagen, weil die Gegebenheiten natürlich hier schwierig sind oder anstrengend sind. Und die sind einfach müde, sagen auch ganz viele. Aber auch natürlich einfach die familiäre Nachfolge, die dann fehlt, weil die Kinder sehen womöglich, der Papa ist 24-7 auch am Arbeiten, Samstags, Sonntags. Und viele haben da einfach keine Lust drauf. Die wollen ihren Job machen, wollen ihr Geld verdienen, aber diese extra Meile gehen. Es ist anstrengend, man muss es wollen. Und wenn man dafür nicht geboren ist und vielleicht auch in den Verhältnissen so aufwächst, dass man einfach sieht, okay, der ist wirklich 24-7 gefühlt am Arbeiten, dann
Irene Knaub: Irene Knaub Ich auch,
Vincent Lowag: Vincent Lowag hat man vielleicht auch weniger Motivation dazu.
Irene Knaub: Irene Knaub Ja, wobei ich das schon krass finde, wenn man das so überlegt, diese Unternehmen haben teilweise hier Kriege überlebt. Also es waren ja wirklich noch viel schlimmere Zeiten damals, als die Unternehmen noch Bestand hatten, eigentlich als heute, wenn man das mal so nimmt.
Vincent Lowag: Vincent Lowag definitiv.
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück Jetzt müsst ihr ja auch das in einer gewissen Art und Weise kommuniziert darüber. Ihr wollt das auch weitergeben und ihr müsst aber auch in den Gesprächen einen gewissen Ausstrahlung haben, dass ihr richtig Bock darauf habt. Weil zum Beispiel bei dem Klaus Stöcker, der hat ja sogar gesagt, ich will das unbedingt an euch übergeben und ich supporte euch. So gut es geht, auch im Privaten, dass ihr diese Firma auch noch übernehmen könnt.
Vincent Lowag: Vincent Lowag Ja, das war schon verrückt. Da muss man sich vorstellen, in der Mitte der Firma so ein Tresen, ein Stehtisch, da standen wir, glaube ich, fünf oder sechs Stunden dran und haben uns einfach unterhalten. Wir haben Kaffee getrunken und uns unterhalten. Die haben Zigaretten geraucht und wir haben uns einfach unterhalten, was so ist und was auch unser Plan ist, warum wir die Zukäufe so gemacht haben, wie wir sie gemacht haben. Und der hat dann gesagt Er muss das mit uns machen, weil es passt perfekt zu uns. Vom Portfolio her ist es super. Ihm war auch wichtig, dass Leute reinkommen, die es wollen und auch das Unternehmen am Standort weiterführen. Das war ja unser Plan. Wir wollten nicht da einkaufen, alles dicht machen, verlagern oder so. Das war gar nicht unsere Absicht. Wir wollten an dem Standort mit den Leuten vor allem dort weiterarbeiten. Das war ihm persönlich auch sehr wichtig. Und deswegen hat er gesagt, entweder ihr oder gefühlt keiner. Und hat uns halt auch, muss man sagen, wirklich supported dabei. Auch bei dem Finanzierungsthema hat er uns extrem supported, weil unsere Hausbank, sag ich mal, irgendwann abgesprungen ist. Also es wurde sehr, komplex aufgrund des Finanzierungsvolumens. Und dann sind wir über die heimische Sparkasse dort gegangen und haben dann gemeinsam mit ihm und der Sparkasse da auch wieder ein Finanzierungsmodell gebaut, dass es funktioniert.
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück Jetzt hast du ja bei diesen drei Unternehmenskäufen sicherlich auch drei sehr unterschiedliche Übergabeprozesse und Übernahmen erlebt. Kannst du mal ganz kurz durchführen, wie die Waren
Vincent Lowag: Vincent Lowag Die erste Übernahme war sehr spektakulär. Es waren ja vier Geschäftsführer. Wir haben zu einer, die sich auch um den Verkauf gekümmert hat, die am tiefsten drin war, zu der haben wir gesagt, du musst uns irgendwie ein halbes Jahr unterstützen, die Prozesse uns zeigen, wie macht ihr was, Kunden vorstellen. Und dann hat sie auch wirklich erst zugesagt, hat gesagt, ja, wäre kein Problem. Die anderen waren direkt raus und sie hat aber danach, also wir haben erst in achten übernommen und zwei Wochen später, sie von jetzt auf gleich gegangen. hat gesagt, sie schafft das emotional nicht. Es war eine Dynamik im Unternehmen natürlich. Die Mitarbeiter waren auf einmal ganz anders drauf. Die waren richtig motiviert, weil die gesehen haben, okay, da kommen junge Leute, es geht weiter. Und das war für sie emotional sehr, schwierig. Und dann hat sie uns halt von heute auf morgen, ich sag mal, alleine gelassen. Und Samuel und ich, wir haben vorher noch nie zusammengearbeitet. Also wir haben uns ja auch quasi erst kurz vorher kennengelernt und haben dann mit Fleiß einfach versucht, Unternehmen zu verstehen. Wie funktioniert da was? Und haben gemeinsam mit den Mitarbeitern, was halt ein Riesenhebel war, da wieder bisschen Struktur reingebracht und konnten dann auch direkt Prozesse anpassen. Und bei der zweiten Übernahme am Standort in Verdul, da war ein sehr klarer Plan, die war auch ein Ehepaar in der Geschäftsführung. Die haben gesagt, sie sind noch drei Monate hier, drei, vier Monate. und würden uns alles übergeben und zeigen. Und dann wollen sie aber auch raus. Sie wollen dann losreisen und dann auch wirklich sich trennen vom Unternehmen. Das war für uns auch in Ordnung. haben Betriebsleiter eingestellt, haben die Verwaltung komplett nach Mudersbach geholt an den Standort. Das ging auch relativ schnell. war okay. Das war ein super Übergang. Total unkompliziert. Und die sind dann nach drei Monaten raus und seitdem haben wir sie nie wiedergesehen. Also das ist auch verrückt eigentlich. Und er hat die Übernahme mit Klaus Stöcker, die ist nochmal ganz anders gewesen. Er hat uns natürlich sehr unterstützt. Er ist auch jetzt aktuell immer noch bei uns tätig. Wir haben einen Dreijahresplan mit ihm. ist als Berater bei uns tätig, einfach aufgrund der Komplexität auch in der Fertigung, seinem unfassbaren Know-how, er hat. Und da sind wir einfach noch drauf angewiesen. Das geht einfach nicht ohne und wir kommen aber super mit ihm klar und arbeiten da sehr eng zusammen.
Irene Knaub: Irene Knaub Jetzt hast du die Seite der Geschäftsführung beschrieben, kommen wir mal zu den Mitarbeitenden. Das ist natürlich, stelle ich mir sehr kompliziert vor. Wie ist es euch bei all diesen drei Unternehmen ergangen? Wie habt ihr die Mitarbeiter mitgenommen?
Vincent Lowag: Vincent Lowag Ja, es ist auch ein sehr emotionaler Prozess. Die Leute sehen natürlich im Unternehmen, okay, hier muss irgendwann was passieren. Wie geht es weiter auch? Haben wir noch eine Zukunft im Unternehmen? Und im Normalfall oder so war es bisher, ist die Vorfreude eigentlich dann da bei den Mitarbeitern. Es kommt eine ganz neue Motivation wieder rein, weil sie selbst sehen, es geht weiter. Perspektiv. Genau, sie sehen wieder eine Perspektive und dann sind sie sehr motiviert und es funktioniert sehr, gut. Man muss aber sehr offen kommunizieren. Gerade am Anfang, wir haben natürlich 1000 Baustellen, alle drei. Also wir haben Arbeit bis unter das Dach 24-7 eigentlich. Und die wollen dann natürlich sehr viel reden und haben Fragen und das alles unter einen Hut zu bekommen ist natürlich nicht einfach, aber super wichtig, weil das ist für uns das wichtigste und das Kapital vom Unternehmen eigentlich, die Mitarbeiter und das Know-how der Mitarbeiter. Und deswegen ist es halt super wichtig, dass wir die dann auch mitnehmen mit einer offenen Kommunikation und den ganz klar aussagen, was jetzt Sache ist und wie es weitergeht.
Irene Knaub: Irene Knaub Naja, aber du beschreibst das jetzt auch wieder so selbstverständlich, aber ich meine, du bist selber ja gerade 30, ne? Also das ist ja auch noch ein sehr junges Alter, deswegen die Frage, habt ihr da euch Unterstützung geholt? Weil ich meine, gerade mit Menschen zu reden, ist eine Herausforderung. Und dann mit Mitarbeitenden, die da stehen und auf dem Bolzplatz erfahren, euer Unternehmen wird verkauft. Also es ist so emotional und man stellt sich die Frage, wie geht es mit der Zukunft weiter? Habt ihr euch da Coaches geholt oder habt ihr es wirklich? selbst gemacht.
Vincent Lowag: Vincent Lowag Wir haben es einfach selbst gemacht. Einfach machen. Einfach machen, genau. Wir haben uns da erst mal gar nicht so viel Gedanken drüber gehabt. Wir sind einfach rein und ins kalte Wasser so ein bisschen. Und es funktioniert. Es geht schon. Ich glaube, sind halt alle drei, Samuel, Joshua und ich, sehr unterschiedlich. Erst mal vom Bildungsweg her sehr unterschiedlich, aber auch vom Charakter. Und wir können uns da sehr, sehr gut aufteilen. Und so schaffen wir es halt relativ schnell, uns auch in Sachen einzuarbeiten. Dann Wege zu finden. sind halt ja learning by doing so ein bisschen. gehen halt voran und machen einfach mal und gucken dann was passiert. Oft rudern wir natürlich auch mal zurück, aber es gehört halt dazu. Wir haben es ja nicht gelernt so in dem Ausmaß. Und wir probieren und machen und finden dann unseren Weg und gehen den.
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück ihr scheint dabei auch etwas mitzugeben den Mitarbeitern, die diese Perspektive gibt und sagt, okay, da glaube ich dran und natürlich auch, könnte ich mir vorstellen, ein gewisses, da gibt es gerade in diesen Unternehmen natürlich immer viele Mitarbeiter, die auch schon eine lange Historie in den Unternehmen haben, ein Commitment, eine Identifikation mit dem Unternehmen haben, weil viele könnten ja sagen, boah, das ist mir zu riskant, ich gehe jetzt und wechsle. Was sagen denn da die Mitarbeiter euch in den Gesprächen?
Vincent Lowag: Vincent Lowag natürlich am Anfang schon auch oft eine gewisse Skepsis, weil wir halt auch echt jung sind. Die schauen, aber die sehen ja dann auch, okay, wir haben schon mehrere Firmen auch im Hintergrund und die werden schon wissen, was sie da tun. Und wie gesagt, also bisher sind alle bei uns geblieben und es ist jetzt nie bei einer Übernahme, nie jemand gekommen und hat gesagt, hier, passt mir gar nicht, ich bin jetzt sofort weg. Den Fall hatten wir einfach Gott sei Dank noch nicht, sondern die sehen. Auch die ältere Generation sieht es schon sehr positiv und freuen sich auch oft auf frischen Wind. Natürlich sind dann auch so Themen wie Digitalisierung und so, wo wir uns auch dachten, das wird mit Sicherheit eine große Herausforderung, gerade bei der älteren Generation. Aber auch die nehmen wir halt Schritt für Schritt mit, machen es auch sehr langsam, haben trotzdem auch noch Papier in der Fertigung, fahren so bisschen zweigleisig, einfach den Übergang dann auch bisschen sanft dazu gestalten, mit den Mitarbeitern gemeinsam.
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück Du es gerade schon angesprochen, Digitalisierung, also Strukturen und Prozesse, da muss man ja meistens auch ran. Und jetzt könnte ich mir vorstellen, dass es natürlich als Externer, der dann reinkommt, auch ein Vorteil sein kann, weil man vielleicht mal das eine oder andere auf links drehen kann.
Vincent Lowag: Vincent Lowag Und immer? Ja, muss man sogar. Also die Situation, gerade bei so einem ganz klassischen Metallverarbeiter, ist eigentlich immer relativ gleich. Also der Geschäftsführer ist da, der ist komplett im Tagesgeschäft, der steht abends noch an den Maschinen und so wirklich... Händen wir, ne? Total. Und so wirklich Struktur und Prozesse gibt's selten. Und wir gehen dann rein, wir schauen es uns an und gucken halt, wie können wir es einfacher machen. Und wie können wir es auch digitalisieren und gehen halt Schritt für Schritt dann da durch. Und natürlich haben wir schon eine gewisse Erfahrung, weil wir mehrere Firmen übernommen haben und es wird auch immer besser. Und jetzt mit so KI-Themen, machen uns dann die Sachen auch ein bisschen leichter schon mal. Und dann gehen wir halt so durch.
Irene Knaub: Irene Knaub Ja, gehen wir halt mal so durch. Wahnsinn, wirklich. Kommen wir mal zu einem unserer Lieblingsthemen, natürlich Marketing und Kommunikation. Wie viele Mitarbeiter habt ihr jetzt mittlerweile? Fast 80. Okay, und habt ihr wahrscheinlich eine Marketing-Abteilung mit zehn Mitarbeitern? Wie steht es euer Marketing? Erzählt doch mal, wie unterstützt ihr den Vertrieb? Wie viele Mitarbeiter habt ihr da?
Vincent Lowag: Vincent Lowag Wir haben fast 80 Mitarbeiter. Mitarbeiter, Marketing und Vertrieb null. Machen wir alles selbst.
Irene Knaub: Irene Knaub Okay, wir müssen jetzt hier cutten.
Vincent Lowag: Vincent Lowag Tut mir leid. Ne, tatsächlich machen wir das komplett selbst. Also wir sind selbst sehr aktiv im Netzwerk. Ach krass, ja. gehen da drüber. Homepage haben wir jetzt mit KI auch gemacht, mit Claude, Claude Code. Machen da so, gehen da so unseren Weg tatsächlich einfach, weil wir jetzt grad auch nach so einer Übernahme gar nicht so krass die Budgets dafür haben, jetzt eine Marketing Agentur damit zu beschäftigen und Man muss sagen, aktuell funktioniert es auch so sehr, sehr gut. Wir sind sehr aktiv, wir sind draußen, ein bisschen über LinkedIn und Instagram und das reicht jetzt aktuell auf jeden Fall. Wir haben eine sehr gute Auslastung, wir bekommen auch neue Kunden.
Irene Knaub: Irene Knaub Aber vielleicht da nochmal nachgefragt, also das heißt ihr habt ja die Unternehmen übernommen, habt ihr dann auch das Corporate Design alles so übernommen oder seid ihr schon rein und habt dann Refresh reingebaut?
Vincent Lowag: Vincent Lowag Wir sind gerade dran, den Refresh reinzubringen. Jetzt mit der neuen Homepage von unserer Holding, die oben drüber ist, die dann verlinkt auf die kleinen Standorte oder auf die einzelnen Standorte. Da sind wir jetzt gerade dran.
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück Und also so Themen wie Positionierung der unterschiedlichen Unternehmen, habt ihr daran gearbeitet oder habt ihr das erstmal weiter laufen lassen oder ist das so ein Businessplan passiert?
Vincent Lowag: Vincent Lowag Wir haben es erstmal natürlich weiter laufen lassen. schauen jetzt gerade, weil die Übernahmen sind ja alle noch relativ frisch. Also es ist ja schon noch alles relativ frisch und wir schauen gerade, in welche Richtung geht es und bei welchem Standort sind welche Kunden, wie können wir die Kunden auch an die anderen Standorte ranziehen. dann so ein Vertriebsthema. Ich meine, ich habe ja auch mal im Vertrieb gearbeitet im Maschinenbauunternehmen und schauen halt, dass wir jetzt die Kunden von den eigentlichen Standorten zu den anderen Standorten ziehen, dass wir denen unser Portfolio anbieten und wir sind sehr eng im Austausch mit den Kunden und sagen denen auch dann, hier wir haben hier noch eine Firma gekauft, wir können jetzt auch das und das. Und das kommt eigentlich immer sehr, gut an, weil ich glaube, gerade in diesem Lohnfertigungsgeschäft ist es nicht mehr so, dass man einfach nur noch eine Zeichnung fertigt, sondern wir müssen dem das Gesamte anbieten können, unseren Kunden. von A bis Z eigentlich in der Metallverarbeitung. Und gerade dann jetzt auch mit dem Zukauf in Wermelskirchen, wo es in die additive Fertigung in 3D-Druck reingeht, haben wir jetzt wirklich ein Portfolio von Werkzeugbaustanzen, wo es dann in die Stückzahlen 100.000 Millionen geht. Aber wir können halt auch das Prototyping komplett machen oder wir können 3D-Druck in Metall, Kunststoff, wir können drehen, fräsen. Und das kommt halt sehr, sehr gut bei den Kunden an, muss man schon sagen.
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück Jetzt hast du es ja auch schon angesprochen mit dem Thema Kunden. Also das heißt, als ihr die Unternehmen übernommen habt, dann muss das ja auch erstmal in die Kundenkommunikation gehen. Wie seid ihr denn da rangegangen? Habt ihr alle erstmal eine Roadshow gemacht, alle besucht oder wie war da euer Vorgehen, die Kunden auch mitzunehmen und zu behalten?
Vincent Lowag: Vincent Lowag Genau, also die Kunden wurden immer vom alten Eigentümer offiziell per Mail schreiben, dann so und so ist der Plan, die Firma wird verkauft zu dem Stichtag und das sind die Neuen und wir werden uns bei euch melden. Dann haben wir uns immer die größten Kunden rausgesucht. Wir konnten natürlich nicht jeden Kunden einzeln besuchen, haben uns die größten Kunden rausgesucht und sind dann zu denen gefahren. Im Idealfall mit den alten Eigentümern auch gemeinsam. okay. Und haben uns vorgestellt, haben gesagt, Das ist der Plan. Wir haben die Firma jetzt übernommen und erstmal für euch. Es geht genauso weiter. Es ändert sich erst mal nichts. Ihr bekommt eure Teile, weil natürlich wir haben ja auch bestehende Aufträge übernommen. Also es war ja eine Produktion, die war ja voll. Und dann haben wir mit denen geredet und auch die, da kam nie irgendwie was Negatives. Also es haben immer alle gesagt, ja, ist doch super, dass weitergeht. Die wollen ja nur ihre Teile haben. Mehr wollen sie am Ende nicht. also die waren auch dann eher beruhigt. Okay, es geht weiter und wir bekommen die nächsten Jahre auch noch Teile dort.
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück Wie viele Kunden habt ihr im Schnitt immer so mitgenommen? Oder wie viele waren das immer so im Schnitt bei jedem Unternehmen?
Vincent Lowag: Vincent Lowag Das ist total unterschiedlich. In Mothersbach waren es, ich schätze, 30, 40. In Verdol waren es nur fünf. Und in Wermelskirchen sind es über 200. Also auch da ... Spargel sind Genau. ist auch immer so. Je größer die Fertigungstiefe ist, desto mehr Kunden auch da. Und auch ein bisschen die strategische Ausrichtung. Manche Lohnfertiger haben zwei, drei Kunden und machen damit ihren gesamten Umsatz.
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück sehr.
Vincent Lowag: Vincent Lowag und manchmal 200 und wir fahren eher die Strategie, viele Kunden, viele kleine Kunden, Unabhängigkeiten einfach nicht so zu haben oder Unabhängigkeit zu schaffen, wenn ein Kunde mal wegfällt, dass es dann nicht bei uns das große Chaos ausbricht.
Irene Knaub: Irene Knaub Ja, ich finde das Wahnsinn, das was du beschreibst, wie ihr das auch so zeitlich schafft. Gut, ihr seid jetzt drei Geschäftsführer, ihr seid alle ungefähr gleich alt, habe ich richtig verstanden. ja, und habt ihr auch Schwerpunkte so für euch gelegt in der Geschäftsführung?
Vincent Lowag: Vincent Lowag 30 und 36. Ja schon, also Samuel, der kommt aus dem IT-Bereich, der war in der IT-Beratung. Genau, richtig, der hat mit Metallverarbeitung vorher gar nichts zu tun gehabt und ist komplett quer reingeschossen quasi. Joshua ist gelernter Werkzeugmechaniker, war Projektleiter im Automotive-Sektor auch und ich Industriemechaniker im Vertrieb dann noch tätig und wir sind total unterschiedlich und so teilen wir uns auch auf, also wir haben es jetzt nicht so super.
Irene Knaub: Irene Knaub Er macht die Website.
Vincent Lowag: Vincent Lowag klar festgelegt, du machst jetzt nur das, du machst jetzt nur das. Sondern wir schauen schon, wo sind denn die Kompetenzen, wer kann was am besten und also wir können ja nicht jeden Tag an jedem Standort zur gleichen Zeit sein, das funktioniert nicht. Und teilen uns auch so auf, hier ist heute der Kunde, da geht es 3D-Druck, dann fahre ich nach Wermelskirchen und mach das mit denen und so teilen wir uns halt auf und schauen, wer was am besten kann, wer hat gerade Kapazitäten und dann regelmäßiger Austausch dann ganz wichtig.
Irene Knaub: Irene Knaub Ein Segen, dass die Standorte nicht so weit auseinander liegen, ne?
Vincent Lowag: Vincent Lowag Ja, es geht. Also das ist schon okay. Wärme ins Kirchen ist schon eine Stunde hart auch. Aber das kann man mal machen.
Irene Knaub: Irene Knaub Du frühstückst
Vincent Lowag: Vincent Lowag Ich nutze die Zeit auf der Autobahn zum Telefonieren und zum Frühstücken.
Irene Knaub: Irene Knaub Aber ich habe auch bei dir gesehen, auch auf LinkedIn, ihr seid ja auch viel auf Bühnen unterwegs, Also vor allem ja auch du und ihr sprecht ja auch viel über Nachfolgeregelungen oder seid auf Nachfolgeveranstaltungen unterwegs. Warum macht ihr das auch noch zusätzlich?
Vincent Lowag: Vincent Lowag Das hat sich auch so ergeben. Wir haben erstmal die Firma übernommen und wir wussten ja gar nicht, was da kommt, was das auch für ein Ausmaß dann am Ende hat jetzt. Und es ist ein Riesenthema einfach in Deutschland. Uns werden so viele Firmen immer wieder angeboten.
Irene Knaub: Irene Knaub Ja, wie wir vorhin sagten, 200.000.
Vincent Lowag: Vincent Lowag Und es wäre halt einfach, finde ich, eine Schande, wenn die ganzen Firmen hier in Deutschland zumachen, kaputtgehen, weil kein Nachfolger da ist, weil keiner Lust hat, es weiterzumachen. Deswegen sind wir da schon sehr aktiv und versuchen auch andere Leute zu motivieren, genau das zu tun, weil es super wichtig ist für den Standort einfach in Deutschland. Und deswegen nehmen wir uns die Zeit und versuchen dann wirklich auch andere Leute zu motivieren. auch da fragen uns natürlich sehr viele Leute, wie habt ihr das gemacht? Und wir sind die Letzten, dann sagen, nee, wollen wir euch nicht sagen, sondern wir teilen unser Wissen, weil am Ende profitieren glaube ich alle davon.
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück Jetzt ist das ja noch mit den Übernahmen noch nicht so lange her, jetzt bist du auch noch nicht ganz so lange Unternehmer, aber auch schon mit drei Unternehmen. Was würdest du denn trotzdem deinem 25-jährigen Ich, was zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich oder 26-jährigen Ich raten, wenn du jetzt noch mal vier Jahre zurückgehen würdest?
Vincent Lowag: Vincent Lowag 26. Ich würde es tatsächlich genauso wieder machen. Mit einer gewissen Naivität auch tatsächlich daran. glaube, wenn man zu verkopft an die Sache rangeht, gerade dieses Finanzierungsthema. muss halt klar sagen, es sind paar Millionen. Also es sind nicht 100.000 Euro oder 500.000 Euro, sondern es paar Millionen. Man sollte sich da Gedanken darüber machen, aber man darf sich auch nicht zu viele Gedanken darüber machen. Also die Summe sieht extrem aus. Aber es sind alles Betriebe, die ja funktionieren, die haben Aufträge und es ist ein Geschäft da. Und so eine gewisse Leichtigkeit hilft dann schon, dass man es überhaupt umsetzt. Also zuverkauft an die Sache rangehen ist schon hart, glaube ich.
Irene Knaub: Irene Knaub Ja, total. Ich befürchte, wir kommen auch schon zum Ende unseres tollen Talks und es ist aber trotzdem noch so, dass wir zum Schluss immer noch ein paar Fragen offen haben. Deswegen wollte ich jetzt nur schon mal so bisschen den Schluss einleiten. Was mich aber schon noch interessieren würde, steht der nächste Unternehmenskauf an? Hast du einen Ausblick? Nummer 4.
Vincent Lowag: Vincent Lowag Nee, aktuell nicht. Also Angebote sind reichlich da. Wir haben aber jetzt klar gesagt, wir müssen jetzt erstmal Struktur schaffen. Wir müssen die Synergien zwischen den Standorten auch heben. Wir müssen schauen, wo haben wir Synergien. Gerade so kaufmännische Sachen, wie können wir auch was mit Buchhaltung, wie können wir was zusammenlegen auch, einfach auch am Ende dann Kosten zu reduzieren. Den Fokus legen wir auf die Fertigung, weil da wird bei uns am Ende das Geld verdient. Geld verdienen müssen wir. Und deswegen bringen wir jetzt erstmal Struktur rein und bisschen Ruhe rein. Dann schauen wir mal, was passiert in Zukunft.
Irene Knaub: Irene Knaub Erstmal Fokus, aber ich bin mir sicher, dass wir wahrscheinlich in einem Jahr wieder hier sitzen und du das sechste Unternehmen gekauft hast oder ihr. Kann passieren. Ja, wenn ich so deinen Fleiß und deine Motivation sehe, das würde mich das nicht überraschen. Aber was ich trotzdem noch gerne von dir wissen wollen würde, hast du einen Tipp für Unternehmen, die heute da stehen und keinen Nachfolger finden? Hast du einen Tipp, was du mitgeben kannst diesen Unternehmern?
Vincent Lowag: Vincent Lowag Auch das Gespräch haben wir sehr, sehr häufig. Ich glaube, es ist super wichtig, dass man sich erst mal früh genug damit auseinandersetzt. Es kann ein paar Jahre dauern, aber man sollte früh genug sich wirklich damit auseinandersetzen. Wie mache ich es? Mit Steuerberatern auch reden. Wie kann sowas überhaupt abgebildet werden? Dann muss man am Ende auch aktiv suchen natürlich. Es ist jetzt nicht so, dass die Leute dann auf der Straße stehen und klopfen und fragen, kann ich die Firma kaufen, sondern muss schon auf die Leute auch zugehen. Da gibt es auch super Veranstaltungen über die IHK oder wo man sich auch informieren kann, wo man auch Übernehmer treffen kann. Und man muss schon aktiv gestalten. Und dann am Ende sollte man, glaube ich, auch ein bisschen auf sein Bauchgefühl hören. Und wenn man sagt, das ist der Richtige oder das sind die Richtigen, dann sollte man es nicht am letzten Euro scheitern lassen. Weil ich glaube, man hat ja auch eine gewisse Verantwortung mit Mitarbeitern gegenüber und ist auch ein Riesenpunkt. Und dann sollte man es, finde ich, so angehen und wirklich über eine gewisse Zeit auch vielleicht strecken, weil von heute auf morgen passiert es halt nicht. Und wenn man erst mit, weiß ich nicht, 65, 70 anfängt zu suchen, dann wird es halt irgendwann schwierig. Und auch das hatten wir schon, dass die Firma nicht mehr übernehmbar war einfach, weil die Gründer auch schon so alt waren und das Risiko dann so groß und ich glaube wirklich früh genug und sehr offen damit beschäftigen, dann geht's.
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück Vincent, ganz herzlichen Dank für deine Offenheit, für deine ehrlichen Einblicke hinter die Kulissen und für deine Unbeschwertheit, die du mit in den Podcast gebracht hast. Ja, und einfach auch doch mal mitgibst allen Zuhörerinnen und Zuhörern. Es ist nicht ein reines Kapitalthema. Man muss am Ende nur richtig, richtig Bock darauf haben und wirklich Unternehmer sein wollen. Auch mal mit langen Abenden und langen Tagen rechnen. Aber dass es nicht daran scheitern muss, dass die Bank nein sagt und dass das Kapital nicht ausreicht, sondern eher den Mut dazu haben, solche Themen einfach auch mal anzugeben.
Vincent Lowag: Vincent Lowag Genau so ist es. Am Ende muss man Bock drauf haben, man muss es wollen, muss Unternehmer sein wollen und dann geht's auch.
Irene Knaub: Irene Knaub Das ist doch eine bewusste Entscheidung.
Vincent Lowag: Vincent Lowag 100 %
Markus Lievenbrück: Markus Lievenbrück Wir haben ja am Ende unseres Podcasts Takeaways. Und heute möchte ich die gerne dir gemeinsam machen. dich auch noch mal fragen, was könntest du denn auch Leuten, die im Moment noch denken, ich hätte zwar Interesse daran, aber irgendwie traue ich mich nicht. Was würdest du denen mitgeben? Hast du drei Punkte, wie man sowas mal angehen kann?
Vincent Lowag: Vincent Lowag Also was super wichtig ist, anderen, die es schon gemacht haben, austauschen. Einfach Leute kontaktieren. Also so haben wir es auch gemacht. Wir kontaktieren auch einfach mal Leute und sagen, lass uns doch mal austauschen. Ganz andere Branche, aber vielleicht auch was übernommen, da einfach auch Wissen mitzunehmen. Es gibt super viele Veranstaltungen, wo man hingehen kann, wo man sich einfach mal mit Leuten unterhalten kann, die die Erfahrung auch in dem Bereich haben. Dann auch mal eine IHK nutzen. Dafür sind sie ja am Ende da. Und ich glaube, so ein Austausch wirklich mit anderen ist wirklich der größte Hebel, weil da erfährt man dann auch wirklich die Wahrheit. Ich meine, wenn man googelt oder im Internet nachschaut, da steht ganz viel. Aber ich glaube wirklich dann, die Wahrheit von einem zu erfahren, der es vielleicht auch schon gemacht hat und dann auch offen kommunizieren und ja, das schon ein riesen Effekt.
Irene Knaub: Irene Knaub Ja, Markus, glaube, dir muss nichts hinzuzufügen. Ich du hast das super zusammengefasst. Vielen, vielen Dank auch für euren Mut. ich finde das toll, dass ihr auch offen darüber redet, dass ihr auch anderen den Mut schenkt zu sagen, Mensch, mach doch einfach mal, das lohnt sich. Vielen, vielen Dank, lieber Vincent, dass du heute bei uns warst. Ich freue mich jetzt schon. Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir uns wiedersehen hier in diesem Podcast-Kraftraum-Mittelstand. Das passt nämlich hervorragend auch zu euch.
Vincent Lowag: Vincent Lowag Stimmt, ich freue mich, vielen Dank.
Irene Knaub: Irene Knaub Vielen, vielen lieben Dank. wenn euch jetzt dieser Podcast gefallen hat, abonniert den, teilt ihn gerne auch mit euren Kolleginnen und ich freue mich auf ein Wiederhören und auf Wiedersehen vielleicht. Ciao, ciao.
Vincent Lowag: Vincent Lowag Tschüss!
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