11. Zukunftsmut ist kein Baugefühl – sondern ein System!

Shownotes

Über unseren Gast:

ℹ️ Monika Schulze ist Vorständin bei TRENDONE, einem der führenden Trendforschungsinstitute im deutschsprachigen Raum, sowie Aufsichtsrätin. Sie begleitet Unternehmen dabei, Trends systematisch zu analysieren und in strategische Entscheidungen zu überführen.

Kernthemen der Folge:

➡️ Zukunftsmut als System – Warum datenbasierte Entscheidungen wichtiger sind als Bauchgefühl oder Optimismus ➡️ Der Kostenfaktor der Nichtentscheidung – Warum Abwarten keine neutrale Option ist ➡️ Rückspiegel vs. Windschutzscheibe – Monikas Autoanalogie für den deutschen Mittelstand ➡️ Trendflut & Überforderung – Wie Unternehmen Fokus finden, statt allem hinterherzulaufen ➡️ Enkelfähigkeit neu gedacht – Warum auch erfolgreiche Familienunternehmen jetzt handeln müssen ➡️ Aus der Bubble raus – Warum externe Impulse und andere Perspektiven entscheidend sind ➡️ Szenarienarbeit statt Risikoparalyse – Wie man Unsicherheit strukturiert begegnet ➡️ KI, New Work, Nachhaltigkeit – Wie Unternehmen die richtigen Trends für sich identifizieren

Key Takeaways:

✓ Zukunftsmut ist kein Bauchgefühl – sondern ein System Mutige Entscheidungen entstehen nicht aus Optimismus allein, sondern aus strukturierten Daten, klaren Fakten und bewusster Szenarienarbeit. Wer datenbasiert entscheidet, handelt mutiger – und sicherer.

✓ Nicht entscheiden ist auch eine Entscheidung – und sie hat ihren Preis Der „Kostenfaktor der Nichtentscheidung" wird oft unterschätzt. Abwarten, Aussitzen und Vertagen kosten Unternehmen Wettbewerbsfähigkeit, Margen und Talente – auch wenn es sich kurzfristig bequem anfühlt.

✓ Der Rückspiegel reicht nicht mehr aus Erfahrung und Bewährtes sind wertvoll – aber die Straße hat sich verändert. Wer nur in die Vergangenheit schaut, übersieht Baustellen, neue Kurven und veränderte Spielregeln. Unternehmen brauchen heute Navi, Licht und eine klare Windschutzscheibe.

✓ Fokus schlägt Aktionismus Die Flut an Trends – KI, New Work, Nachhaltigkeit, Automatisierung – überfordert viele Unternehmen. Der Schlüssel liegt nicht darin, allem zu folgen, sondern gezielt zu filtern: Was ist wirklich relevant für mein Geschäftsmodell – und was nicht?

✓ Aus der eigenen Bubble heraustreten Wer immer nur mit denselben Kunden, Wettbewerbern und Kollegen denkt, entwickelt sich kaum weiter. Externe Impulse – ob durch Berater, Aufsichtsräte, andere Branchen oder die eigene nächste Generation – sind kein Luxus, sondern Notwendigkeit.

✓ Enkelfähigkeit braucht aktive Gestaltung Auch wer seit Generationen erfolgreich ist, darf sich nicht auf der Vergangenheit ausruhen. Enkelfähigkeit bedeutet heute: bewusst in die Zukunft investieren, Trends kennen und das Unternehmen aktiv für morgen aufstellen.

Weiterführende Links:

🔗 Irene Knaub auf LinkedIn 🔗 Markus Lievenbrück auf LinkedIn 🔗 [Monika Schulze] https://www.linkedin.com/in/monikaschulze/)) auf LinkedIn 🔗 °F auf LinkedIn

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Über Kraftraum Mittelstand: "Kraftraum Mittelstand" ist der energiegeladene Podcast für Unternehmer, Macher und Entscheider im deutschen Mittelstand, präsentiert von der digitalen Marken- und Werbeagentur °F. Die °F-Geschäftsführung und Hosts Irene Schönmann und Markus Lievenbrück teilen ihr 20-jähriges Expertenwissen zur Markenführung und sprechen mit Fachleuten über die Herausforderungen mittelständischer Unternehmen. Der Podcast liefert keine komplizierten Theorien, sondern praktische Strategien für eine kraftvolle Markenpositionierung.

Über °F: Das Kölner Unternehmen °F ist der Spezialist für kraftvolle Markenführung im deutschen Mittelstand. Seit 2005 entwickelt °F Markenidentitäten, die nach innen Orientierung geben und nach außen überzeugen. Mit systematischer Strategie schärft °F Marken und setzt sie mit packender Kreativität um – vom Corporate Design über digitales Marketing bis zur Mitarbeitergewinnung. Familienunternehmer und Entscheider im Mittelstand vertrauen auf die Expertise der Agentur für nachhaltiges Wachstum. °F macht Marken zukunftsfähig – mit klaren Botschaften, die treffen, und Design, das im Kopf bleibt.


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Über diese Podcast-Produktion: Der Podcast "Kraftraum Mittelstand" ist eine TON.EINS Produktion.

Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:03: Kraftraum Mittelstand, der Podcast für Unternehmer, Macher und Entscheider.

00:00:09: Präsentiert von Fahrenheit.

00:00:13: Irene Folge Nummer elf!

00:00:17: Das ist eine kölische Zau!

00:00:19: Herrlich!

00:00:21: Willkommen zurück im Kraftraum-Mittelstand dem Podcast für alle die Lust haben Zukunft zu gestalten.

00:00:27: Ich bin Markus Lievenbrück

00:00:29: Und ich bin Irene Schönmann.

00:00:31: Toll, dass ihr heute auch wieder dabei seid.

00:00:34: Denn heute möchten wir über ein relevantes Thema sprechen – welches uns alle sicherlich oft umtreibt!

00:00:40: Heute geht es nämlich um Mut und es geht um Zukunftsgestaltung.

00:00:44: Außerdem stellen wir eine These auf.

00:00:47: Zukunftsmut ist kein Bauchgefühl sondern ein System.

00:00:52: Unser heutiger Gast ist Expertin, unter anderem für Trendforschung und strategische Zukunftsplanungen.

00:00:58: Denn sie arbeitet täglich damit wie Unternehmen nicht nur über die Zukunft nachdenken sondern diese aktiv gestalten.

00:01:05: Herzlich willkommen liebe Monika Schulze!

00:01:08: Vielen Dank Irene und Markus dass ich hier sein darf.

00:01:11: Ich freue mich total und dieses Kraftraum Mittelstand finde ich genial.

00:01:16: das genau das was wir uns in Deutschland wünschen.

00:01:20: Liebe Monika Großartig, dass du heute unser Gast bist.

00:01:23: Bevor wir ins Thema einsteigen, magst Du Dich kurz unseren Hörerinnen und Hörern vorstellen?

00:01:29: Du hast sechzig Sekunden Zeit dafür!

00:01:32: Mein Name ist Monica Schulze.

00:01:34: Ich bin Aufsichtsretin was mir totalen Spaß macht Und außerdem Vorstände bei Trend One.

00:01:41: Da sieht man schon was im Namen ist Nämlich Trends und die Zukunft Und da bin ich im Vorstand und beschäftige mich damit wie mein Unternehmen in die Zukunft bringen kann

00:01:51: Fantastisch.

00:01:53: Ja, Monika vielen Dank und vor unserem Gespräch heute haben wir beide uns ja schon mal abgestimmt in Bezug auf die Podcastaufnahmen und du hast so ein paar beeindruckende Zahlen genannt.

00:02:06: Magst du dir vielleicht bevor wir jetzt tief ins Thema einsteigen erstmal mit uns teilen?

00:02:11: Also, Das sind ungefähr drei Komma drei Millionen Unternehmen und über dreißig Millionen Menschen arbeiten dort.

00:02:28: Und der Mittelstand erwirtschaftet mehr als die Hälfte unseres gesamten Rote Sozialproduktes.

00:02:34: Als ich das gelesen habe, muss ich sagen Ich war tief beeindruckt und die Zahlen waren mir so nicht klar.

00:02:39: Ja wenn wir jetzt mal ein bisschen darauf eingehen und ich hab als wir vorher gesprochen haben hattest du auch mal so die Tese aufgestellt und gesagt dass es dem Mittelstand weniger an Mut, an Mutlosigkeit fehlt.

00:02:53: Sondern eher daran, dass sie Respekt vor der Zukunft haben.

00:02:57: Was bedeutet diese Aussage für dich?

00:02:59: Also Zukunftsmut heißt für mich, dass ich optimistisch an die Zukunft rangehe aber dann auch Entscheidung treffe.

00:03:08: und diese Entscheidung treff' ich nicht weil ich gerade ein gutes Bauchgefühl habe sondern ich treff dir Entscheidungen Daten habe, Informationen habe und auf Basis dieser Information dann Entscheidungen treffe.

00:03:21: Und ich glaube schon dass der Mittelstand sehr viele Datenfakten und Informationen hat aber diese müssen strukturiert werden und da braucht auch dem Mittelstand manchmal Hilfe um zu sagen welche Daten stelle ich denn jetzt in Fokus?

00:03:35: Und wie treff ich die Entscheidung die für mich und mein Unternehmen die beste ist?

00:03:42: also das heißt mehr auf Zahlenfakten und dann geht es da nicht für dich um dieses Thema Mindset-Nu alleine, Mut und Mutlosigkeit oder ein gewisser Respekt vor der Zukunft ist natürlich wichtig absolut.

00:03:54: Aber wann würdest du sagen wird Respekt auch zu einer Bremse?

00:03:59: Für die Weiterentwicklung des Unternehmens?

00:04:02: Also ich glaube schon dass wir jetzt in Zeiten leben die völlig anders sind als das was wir noch vor zwanzig oder zehn Jahren hatten.

00:04:10: Heute geht's nicht mehr darum optimieren, sondern es ist wirklich so viel was passiert und KI und Arbeitslosigkeit.

00:04:19: Und sonstige Dinge die gerade so da draußen rumwarbern sage ich mal das ist echt wichtig ist dass ich jetzt sage wie gehe ich mit der Zeit heute um?

00:04:28: Wie treffe ich bewusst Entscheidungen?

00:04:31: Ich kann die Entscheidung nicht mehr so treffen dass sich sage ich gucke in Rückspiegel wenn ich jetzt die Auto Analogie nehme Sondern ich muss in Rüggspiegel gucken Aber gleichzeitig auch sagen, wie gucke ich nach vorne und wo ist mein Ziel?

00:04:44: Vorne auf der Autobahn.

00:04:45: Und bewusst Autobahnen weil wir müssen heute schnell fahren.

00:04:48: das geht nicht mehr dass wir mit dreißig durch den Ort fahren sondern leider sind wir auf der autobahn.

00:04:55: Bild finde ich mit dem Rückspiegel, was natürlich zeigt.

00:04:59: Das Erfahrung und wo wir herkommen, dass das allein eigentlich nicht mehr reicht heute.

00:05:06: Und wann hast du dieses Bild zum ersten Mal so klar für dich gesehen?

00:05:12: Was hat dich dazu gebracht?

00:05:13: Weil das ist ja schon sehr bildhaft gesprochen!

00:05:17: Also ich glaube schon... Dass ich das immer so ein bisschen im Kopf hatte, aber mein Chef bei Trend One hat mich natürlich beeinflusst.

00:05:24: Er hat immer so'n tolles Chart und sagt heute ist es nicht mehr linear und ich arbeite ja in vielen Unternehmen auch wo ich schon den Eindruck gehabt habe dass viel auch linear gedacht hat.

00:05:35: Gestern war's so heute, es ist so und er wird morgen so sein.

00:05:38: Und er hat immer ein schönes Chart, wo die Linie wirre ist und irgendwann kommt man in der Zukunft an Und heute ist es leider so, dass die Linie nicht mehr gerade ausgeht.

00:05:47: Sondern es gibt viel was zwischendurch passiert, was ich einberechnen muss und deshalb ist es wichtig Entscheidungen zu treffen.

00:05:54: Die Entscheidungen müssen auch unter Unsicherheit getroffen werden.

00:05:57: Es ist heute nicht mehr so das sich ganz klar entscheiden kann.

00:06:00: morgen sieht so aus sondern ich kann sagen Ich kann mich auf die Zukunft vorbereiten oder wie wir immer sagen es gibt verschiedene zukünfte Und ich muss mir jetzt überlegen, wie komme ich am besten da hin und wie kann ich mich am besten vorbereiten?

00:06:16: Ja aber zum Thema Entscheidungen wenn ich dann nochmal so einhaken darf.

00:06:19: das erleben wir ja auch oft in unserem Tagesgeschäft.

00:06:22: Was mache ich denn, wenn ich einen Gegenüber habe der eigentlich nicht so entscheidungsfreudig ist?

00:06:26: Wie kriege ich ihn dahin dass er Entscheidung treffen muss um Zukunft zu gestalten?

00:06:31: hast du einen Tipp?

00:06:33: Mein Tipp ist dass mehr der Person dann auch wirklich aufzeigt was heißt es denn wenn Du keine Entscheidung triffst weil keine Entscheidung zu treffen, kann auch sehr teuer sein und kann auch dazu führen dass mein Unternehmen irgendwann nicht mehr funktioniert.

00:06:47: Es gibt ein Kostenfaktor der Nichtentscheidung.

00:06:50: also ich kann nicht einfach sagen auch so bequem da zu sitzen nur nicht zu entscheiden sondern es kostet mich viel nicht zu entscheiden und dieser Gedanke glaube ich ist wichtig den Leuten beizubringen.

00:07:02: Ja und letztendlich ist eine Nicht-Entscheidung auch eine Entscheidung, keine Entscheidung zu treffen.

00:07:07: Und was ich ganz spannend finde das ich immer wieder in Unternehmen mitbekomme dass es schon so ist die Geschäftsführungen für sich persönlich auf eine Entscheidung getroffen haben sie aber nicht kommunizieren und Themen und Projekte warbern vor sich hin und alle warten eigentlich dass offiziell etwas ernaunst wird.

00:07:26: wie gehen wir mit diesem Thema um und es einfach gar nicht passiert oder?

00:07:30: einfach nicht kommuniziert wird, dass man das im Moment nicht machen will.

00:07:33: Man hat sich Gedanken darüber gemacht aber man willst nicht transparent kommunizieren.

00:07:37: und du hast eben auch einen guten Punkt nochmal genannt.

00:07:40: und das ist das Thema.

00:07:41: wir kommen so in den letzten Jahrzehnten aus einer Optimierungsschleife.

00:07:46: also es ging nur noch um Effizienz und das war natürlich auch in einer Zeit wenigstens mal die Blase der letzten zwanzig-fünfundzwanzig Jahre auf ein bisschen Merkelzeit wo wir uns verwaltet haben ob in der Politik oder auch in Unternehmen.

00:08:00: Und diese Geschwindigkeit, die wir dort massiv gedrosselt haben.

00:08:04: Wenig Innovationen, wenig Weiterentwicklung und einfach sich vor uns hinoptimiert haben hat natürlich dazu geführt dass wir jetzt wieder Gas geben müssen.

00:08:13: und dann kommt das Thema Unsicherheit.

00:08:14: wenn ich lange nicht schnell gefahren bin und lange nicht unter Unsicherkeit auch mal in eine Kurve gefahren Bin wo ich nicht genau sehe was dahinter kommt wird es für mich natürlich schwierig damit umzugehen.

00:08:25: und Was sind so die Themen?

00:08:27: Wann kommt das an seine Grenzen aus deiner Perspektive.

00:08:31: Also kommt ja schon an die Grenzen, wenn ich meine Mitbewerber sehe, die schneller sind und es ist ja leider nun mal so dass wir nicht nur in Deutschland konkurrieren sondern auch mit anderen Ländern.

00:08:42: Und wenn ich mir die USA angucke und jetzt lasse man Maschine raus weil sie nochmal anders... Ja

00:08:46: man nennt sich ja Maschinerspeed ne?

00:08:48: Ja Maschinaspeed

00:08:49: ja aber da wird bei achtzig Prozent oder sogar siebzig Prozent entschieden.

00:08:55: Jeff Bezos sagt immer Siebzig prozent reicht leg los Wir sind bei hundertfünfzig Prozent und dann überlegen wir immer noch, ob wir eine Entscheidung treffen können.

00:09:03: Ist natürlich auch kulturell bedingt würde ich sagen ein bisschen im Mittelstand Ingenieur und wir kommen eben auch aus dem Thema Bei uns wenn wir was raus geben dann muss es funktionieren Und das ist natürlich auch etwas wo wir Wo ich sagen würde kann Ich auch ganz gut nachvollziehen weil dafür stand made in germany ich schick etwas raus dass hält vierzig fünfzig sechzig Jahre wenn ich das habe.

00:09:26: Und diese Logik, die man sozusagen in seine Produkte gesteckt hat.

00:09:31: Diese Logik hat man natürlich dann irgendwie auch an seinen Entscheidungen und in seinen Entscheidungslogiken wie du es auch nennst mit eingebracht.

00:09:38: und da wie du sagst ja das führt natürlich gerade an seine Grenzen.

00:09:41: Kann ich auch verstehen?

00:09:43: Es ist so dass wir hier bestimmte Stärken haben.

00:09:45: Gott sei Dank!

00:09:46: Das ist ja auch das Gute in Deutschland.

00:09:48: aber jetzt nehmen wir wieder die Autaranologie.

00:09:50: also jetzt sind wir bei dreißig km Haar.

00:09:52: vielleicht sollten Zumindest auf Achtzig km hoch kommen.

00:09:56: Dann

00:09:56: dürfen wir auch erst Autobahn fahren?

00:09:58: Ja, vielleicht hilft uns das.

00:10:01: Man muss ja nicht direkt sagen, wir werden wie die Chinesen oder die Amerikaner.

00:10:04: Ich betreibe jetzt bewusst aber zumindest kann ich versuchen ein bisschen schneller zu werden und meine Stärken mit einzubauen.

00:10:11: Ja wobei ich glaube es hat ja auch nicht unbedingt was mit Schnelligkeit zu tun sondern tatsächlich und das ist ja unser heute auch unser Thema um.

00:10:19: es hat hier auch etwas mit Mut zu tun.

00:10:21: Und gerade so über USA gesprochen, ich habe immer ein schönes Bild vor Augen aus der Technologie-Szene.

00:10:28: Wenn Startup dort etwas entwickelt, die schmeißen es auf den Markt?

00:10:32: Auch wenn's noch nicht perfekt ist!

00:10:34: Die testen und anhand dieser Tests machen ihr das Produkt immer besser.

00:10:38: Das hier in Deutschland ganz selten der Fall.

00:10:41: getestet werden, zertifiziert, gestempelt werden.

00:10:45: Wovor es auf den Markt kommt und man dann erst mal hundertfünfzig Prozent sicher ist um dann vielleicht festzustellen her funktioniert doch nicht.

00:10:53: also ich glaube das hat schon was auch mit Mut zu tun.

00:10:55: deswegen auch an dieser Stelle die Frage an dich was glaubst du sind wir vielleicht nicht mutig genug?

00:11:02: Also unsere Kultur ist so und das hat Markus ja eben gut beschrieben dass wir eher unmutig sind unlustige Entscheidungen zu treffen.

00:11:11: Wir müssen jetzt in so einer Box kommen, wo wir sagen, da müssen wir raus und müssen schneller Entscheidungen treffen.

00:11:18: Und müssen auch uns selbst infrage

00:11:20: stellen.".

00:11:20: Ich habe neulich mit einem Unternehmer gesprochen – das fand ich ganz nett!

00:11:23: Der hat einen Handwerksbetrieb, hat relativ wenig Leute, so reißig Leute und ist an den Punkt gekommen, wo er keine Nachwuchstalente mehr bekommen hat.

00:11:33: Und anstatt jetzt zu sagen, ich schalte jetzt noch mehr anzeigen und beklage mich und fange an die ganze Welt zu beschimpfen.

00:11:39: Das ist alles nicht passiert hat er gesagt.

00:11:41: Nee!

00:11:42: Ich setz' mich jetzt hin und versuch mal zu überlegen was ja kann ich anders machen damit ich mein Business sauber aufstellen kann für die Zukunft auch wenn ich die Probleme habe oder da der angefangen bisschen mehr zu digitalisieren.

00:11:54: gerade auch die Baubranche und Handwerker sind nicht grade sehr digital affin und hat dann gesagt ich muss das anders machen.

00:12:03: Kleiner Side Step, meine Tochter hat beim Unternehmen gearbeitet in Köln.

00:12:06: Das heißt wir bauen digital und die haben mal so ein bisschen aufgezeigt wie jetzt auch auf einer Baustelle gearbeitet wird und was man alles digitalisieren kann.

00:12:14: also man kann da echt viel machen.

00:12:16: und derjenige hat auch gesagt ich mache das jetzt.

00:12:19: und dann hatte er auch gesagt welche Aufträge bringen mir eigentlich wert?

00:12:24: Welche nicht?

00:12:25: Wie setze ich meine Ressourcen eigentlich ein?

00:12:27: Also er hat sich hingesetzt und dann gesagt was kann ich machen um mein Geschäftsmodell anders aufzubauen?

00:12:33: und mit den jetzigen Gegebenheiten ist halt nicht genug Mitarbeiter Kriege zu leben.

00:12:39: Und das Ergebnis war weniger Stress, bessere Margen, stabileres Team auch viele Leute die da geblieben sind und nicht andauernd weggegangen sind und das Unternehmen ist sehr erfolgreich.

00:12:51: Ich glaube dass es ein gutes Beispiel um zu sagen was kann ich denn machen um meine Situation verbessern?

00:12:58: Das heißt ich habe einmal das Ding was du eben gesagt hast Entscheidungen zu treffen und dann aber auch zu sagen.

00:13:05: Und ich kenne viele Leute, die mal sagen, die Regierung und die Bürokratie und ditten und datten

00:13:11: sind

00:13:11: immer Grunde da.

00:13:12: Aber ich glaube es ist auch wichtig zu sagen was kann ich denn für mich in meinem Umfeld machen damit meine Situation besser ist?

00:13:19: Das bedeutet ja auch wenn ich das so versuche ein bisschen für mich zusammenzufassen also einfach auch mein eigenes Thema neu denken auch mutig denken Ohne aber auf der anderen Seite alles, was ich bisher gemacht habe über Bord zu schmeißen.

00:13:35: Wir sprechen immer gerne von Destruktion

00:13:37: etc.,

00:13:37: pp.

00:13:38: Glaube Destruption bedeutet nicht immer nur etwas komplett über BORD zu schmeissen sondern sich Gedanken darüber zu machen wie kann ich das was ich derzeit schon tue anders machen vielleicht auch mal ein bisschen an den sozusagen an den Rändern zu gucken wo ich mich gerade bewege Und über meine eigene Bubble, da habe ich heute noch mal nämlich einen interessanten LinkedIn-Post zu gelesen.

00:13:59: Dann ging es um das Thema wenn Unternehmen immer nur in ihrer Kategorie, in ihrem Kosmos und in ihrer Wettbewerbsblase denken und nicht einmal an den Rändern was gibt's denn dort?

00:14:10: Und daraus natürlich sich auch dann selten neue Geschäftsmodelle, neue Kommunikationen draus entwickeln kann!

00:14:17: Jetzt ist so die Frage, jetzt steckt so ein Mittelständler natürlich immer wieder in seinem Alltag.

00:14:21: Genau in dieser Bubble, in diesem Wettbewerb.

00:14:24: Immer mit den gleichen Leuten zu tun und immer mit den gleichen Wett-Bewerbern, immer mit dem gleichen Kunden.

00:14:28: Wie kommt denn so einen Mittelständler aus so seinem Tagesgeschäft raus?

00:14:32: Also es kommt drauf an.

00:14:34: aber ich glaube insgesamt musst du ab und zu mal mit Leuten reden, die nicht in deinem Hamster ab mit drin sind.

00:14:40: Es gibt ja manchmal eine Beratermöglichkeit so nach, schon wieder ein Berater alles gut Ab und zu mal muss ich mich nur rausnehmen aus dem Hamsterrad.

00:14:49: Und muss man jemand zur Seite nehmen, der komplett anders denkt als ich.

00:14:53: Die wenigsten Leute kriegen das hin wie jetzt den Handwerker, den ich eben genannt habe, der dann selbst irgendwie wieder aus seiner Bubble herausgekommen ist dies zu tun.

00:15:01: Ich glaube aber dass es wichtig ist, dass sich Leute haben die mich da raus bringen.

00:15:05: Das kann auch mal der Aufsichtsrat sein.

00:15:07: Also wir geben auch manchmal viele Impulse, aber das ist dann mehr Wörter.

00:15:10: also ich glaube schon dass es wichtig ist, dass sich ab und zu Leute nehmen um mich hinsetzen und sagen helfen mir immer anders zu decken.

00:15:17: Das finde ich total gut in den Puls, gerade um aus dieser Bubble rauszukommen.

00:15:23: Das haben wir ja schon immer so gemacht oder in unserer Branche ist das aber grau und blau und nicht violett.

00:15:29: Genau.

00:15:31: Guter Punkt absolut richtig!

00:15:33: Du hast aber vorhin auch über Stichworte oder Schlagworte genannt wie KI Nachhaltigkeit New Work Automatisierung.

00:15:42: also diese Schlagquote überschlagen sich ja gerade heute in den heutigen Zeiten.

00:15:47: Wie erlebt ihr das aktuell in eurer täglichen Arbeit, auch zum Beispiel bei Trend One?

00:15:52: Da habt ihr ja auch mit vielen unterschiedlichen Unternehmen zu tun.

00:15:55: Wie geht es den Unternehmen mit dieser Flut an diesen so vielen Themen in der Praxis?

00:16:01: Die meisten Unternehmen sind aus meiner Sicht völlig überfordert – also ist es zu viel und keiner weiß richtig wie er damit umgehen soll!

00:16:08: Und deshalb glaube ich, dass es wichtig ist sich einmal hinzusetzen noch mit jemandem, der einem hilft, zu sagen was ist denn eigentlich da draußen Was ist für mich relevant?

00:16:17: Das muss ja auch auf das Geschäftsmodell übertragen werden.

00:16:21: Worauf soll ich mich konzentrieren und was lasse ich erst mal

00:16:24: weg?".

00:16:24: Und dann vielleicht darüber nachzudenken, wie sieht mein Leben und meinen Unternehmen in fünf Jahren aus und was muss ich heute machen um dahin zu kommen.

00:16:32: Aber ich glaube solche Firmen wie Trend One können helfen Fokus zu bringen anstatt alles auf einmal zu machen und völlig erschöpft zu sein von allem was da draußen so ist.

00:16:43: sich einmal hinsetzen sagen was wirklich wichtig für mich ist.

00:16:48: Ja, und ich glaube das ist auch ein total wesentlicher Faktor darüber nachzudenken.

00:16:53: Das brauche ich gerade nicht.

00:16:54: hinter welchem Trend renne ich grade nicht hinterher?

00:16:57: Was ist eigentlich das, was mein Unternehmen von der Organisation bis zum Produkt bis zu den Mitarbeitern tatsächlich beeinflusst?

00:17:06: Und was ist aber aus deiner Perspektive, was benötigt es um genau zu verstehen, was als nächstes kommt und was wirklich relevant für mich is'?

00:17:15: Also wir haben jetzt zum Beispiel so ein Trend-Universum.

00:17:18: Kannst du erst mal gucken, industrieübergreifend welche Trends sind für mich denn eigentlich wichtig?

00:17:23: Und da muss man wirklich auch erstmal übergreifen gucken und nicht immer in so einem schmalen Grat operieren.

00:17:30: Dann sage ich wenn ich das auf mein Geschäft jetzt übertrage was heißt das ganz genau... Was ich mache ist Datenoperäte arbeiten.

00:17:37: Ich muss einmal mit Daten und Fakten arbeiten und dann bewusste Entscheidungen treffen Und nicht einfach mal sagen, ich habe ChatGPT befragt.

00:17:43: Da kamen drei Tests raus ja so.

00:17:46: Also da muss man sich schon ein bisschen mit beschäftigen und nicht einfach nur sagen das ist alles so anstrengend sondern ich muss mir einmal Zeit nehmen aus dem Hamster daraus und sagen welche Trends gibt's da draußen?

00:17:56: Was mache ich

00:17:57: damit?".

00:17:58: Und dann muss man auch Experten anheuern die einem dabei helfen.

00:18:01: Das ist jetzt nicht so trivial das ganze.

00:18:04: Ich meine Irene, wir unterhalten uns ja oft über auch Marke und wie man Marke positioniert.

00:18:08: Wie glaubt ihr auch jeder?

00:18:09: Das macht mal so im Küchentisch

00:18:11: ist aber leider nicht.

00:18:12: Oder mit Jeci Piti...

00:18:13: oder mit Je Ci Piti ist aber leider nicht so!

00:18:16: Ja, das stimmt.

00:18:17: Da gibt es ja wirklich tolle Tools.

00:18:19: da arbeiten wir auch immer gerne.

00:18:21: Markus bis dahin ein ganz großer Fan dass man immer wieder sich mal aktuell auch anschaut was ist der Trend und was im Trepp den Markt gerade.

00:18:31: Und ich glaube du hast eben auch einen wesentlichen Punkt genannt wenn man Mal fünf bis zehn Jahre in die Zukunft guckt unten eine Vision für sein Unternehmen entwickeln und entwickeln möchte muss Ich mich natürlich damit beschäftigen Was passiert denn jetzt?

00:18:45: Was passiert in der Zukunft?

00:18:46: und wie möchte ich mich dort einsortieren, weil im luftleeren Raum eine Vision zu schreiben ohne Kontext.

00:18:53: Und das ist glaube ich was in vielen Unternehmen passiert und warum die Vision dann auch nachher überhaupt kein Halt hat alle drei Jahre mit einem neuen Geschäftsführer etc.

00:19:05: vielleicht dann auch wieder über Bord geschmissen wird, weil es eben nicht so schematisch angegangen wird und man sich damit beschäftigt was kommt in der Zukunft?

00:19:12: wie wollen wir uns verorten?

00:19:13: Wie wollen wir dort ja auftreten?

00:19:16: Und jetzt hast du eben schon von eurem Trenduniversum gesprochen und man Daten operiert arbeitet.

00:19:22: das heißt für euch dass ist ein sehr sehr systematisches Thema ist und wenig mit klassisch nur Bauchgefühl oder Jeci Piti-Fragen zu tun hat.

00:19:32: Wir

00:19:32: gehen sehr, sehr systematisch an die Trends ran was diese Trend für das Unternehmen bedeutet und welche Schluss setze ich denn aus hier?

00:19:41: Und da muss man sich wirklich hinsetzen und systematische mit beschäftigen.

00:19:44: Das würdest du denn jetzt sagen Jetzt kennen wir ihre inner und ich dass all gut aus unserer alltäglichen Arbeit, dass viele Unternehmen sich bis jetzt noch sehr, sehr wenig mit überhaupt Visionen und strategischer Arbeit beschäftigt haben.

00:19:59: Was würdest du denn sagen wenn du so ein Mittelständler hast der jetzt nicht auf euch zukommt?

00:20:04: Trend one.

00:20:04: hey wir haben hier schon Visionen Und jetzt möchten wir das nochmal einordnen und itself uns bitte dabei Sondern was würde es du sagen?

00:20:12: musst So jemand mitbringen oder machen um sich mit diesem Thema auch zu beschäftigen.

00:20:18: Also muss schon offen dafür sein zu sagen, ich möchte mal was anderes machen.

00:20:23: Und ich kenne schon auch Leute die sagen, ne?

00:20:25: Ich bin happy mit mir selbst!

00:20:26: Ich will das nicht anders

00:20:27: machen.".

00:20:28: Ich glaube es hilft und das haben Irene und ich gestern besprochen ist diese Thema Enkelfähigkeit.

00:20:34: Es geht ja nicht nur

00:20:35: darum... Markus mag das sehr, das Wort!

00:20:37: Es geht hier nicht nur um was ich heute für mich selbst mache sondern ich muss natürlich an die Generation in der Zukunft denken.

00:20:44: Deshalb ist das Thema Nachhaltigkeit ja so wichtig.

00:20:47: und auch wie stelle ich mein Unternehmen für die Zukunft auf?

00:20:51: Jetzt hast du einen ganz wichtigen Punkt in der Enkelfähigkeit, Nachhaltigkeit.

00:20:55: Ja wenn ich mir auch viele Familienunternehmen angucke und dies trotzdem seit achtzig neunzig Jahren gibt und immer sagen dass sie enkelfähig sind aber trotzdem aus einer Zeit kommen wo man trotzdem nicht immer an strategischen Themen gearbeitet hat wo man sich sehr viel mit Trends beschäftigt hat, sondern einfach es hat sich entwickelt.

00:21:15: Es hat sich positiv entwickelt man hat zu den richtigen Zeiten die richtigen Entscheidungen getroffen was würdest du denen denn sagen warum sie sich gerade heute trotzdem mit diesem Thema Trends, Trendforschung, Trendentwicklung Visionen auseinandersetzen sollte?

00:21:31: weil man kann immer entgegnen ja wir sind ja schon seit drei Generationen enkelfähig

00:21:36: und das entgegnet auch viele Unternehmer.

00:21:39: also ich Bemühe nochmal meine Autaranologie.

00:21:43: Also viele Unternehmen fahren heute mit dem Blick in den Rückspiegel, haben wir vorhin ja schon mal gehabt das Thema.

00:21:48: Sie kennen jede Kurve aus der Vergangenheit.

00:21:51: aber draußen hat sich die Straße leider verändert und ab und zu tauchen auch Baustellen auf und die Kurve ist nicht mehr da oder die Brücke ist woanders.

00:22:00: also es gibt alles mögliche was ich veränderte.

00:22:03: So, außen haben wir heute mehr Verkehr, weniger Sicht, höheres Tempo.

00:22:07: Also ich bin ja mit allen möglichen Sachen beschäftigt die anders sind und wo ich nicht einfach sagen kann auch das ist ja achtzig Jahre Jude gegangen.

00:22:15: Ich kann nicht so gut Kölsch wie du.

00:22:16: Und jetzt stell dir vor, du fährst mit hundertdreißig auf der Autobahn ohne Navi mit beschlagender Windschutzscheibe und dem festen Glauben es hat bis jetzt immer funktioniert.

00:22:29: Da würde ich jetzt mal behaupten dass is kein Mut Das ist vielleicht noch Optimismus, ja?

00:22:34: Vielleicht Hoffnung.

00:22:36: Aber eine Fahrt mit Ruhe und Sicherheit!

00:22:38: Und vielleicht hilft manchmal so ein Bild zu sagen Leute klar es hat funktioniert aber heute sieht die Straße leider anders aus und ihr müsst leider Navi haben oder ihr müsst die Straße kennen und ihr musst die Windschutzscheibe sauber machen.

00:22:52: Ich

00:22:52: finde auch ein ganz ganz starkes Bild weil wir ganz zu Beginn unseres Podcasts darüber gesprochen haben Wir fahren gerade mit dreißig und wir sollten bestenfalls mal auf achtzig schon mal erhöhen.

00:23:02: Und dann kommt man ja in diesen Punkt, die haben eben auch diese ganzen Schlagwörter gesprochen.

00:23:07: und plötzlich verfallen Unternehmen massiven Aktionismus und treten voll aufs Gas aber ohne irgendwas sehen zu können weil sie eben bisher in den Rückspiegel geguckt haben gar nicht wissen wie man nach vorne guckt und wie man auch die Windschutz-Schaubevideos gerade gesagt hat sauber macht.

00:23:27: Mussten denn Unternehmen da dran gehen, um die Windschutzscheibe überhaupt

00:23:31: klarzukriegen?

00:23:32: Oder Licht einzuschalten.

00:23:34: Oder

00:23:35: das

00:23:35: Licht einzu schalten in Dunkelheit?

00:23:36: ja!

00:23:38: Alle müssen heute erkennen ich kriege es nicht mehr alleine hin.

00:23:42: Entweder ich habe gute Leute in meinem Unternehmen, die mir helfen oder ich muss von außen Hilfe mal ab und zu reinholen und sagen gib mir mal Impulse dass sich meine Sachen anders machen.

00:23:52: Da kommt keiner mehr dran vorbei Und ich merke das ja auch.

00:23:56: Ich habe bestimmte Vorurteile, ich hab bestimmte Dinge die ich immer so mache wie ich sie mache und ich brauche Impulse von außen, die mir erzählen, machst du auch mal anders?

00:24:07: Jetzt nehme ich meine Kinder, die erzähl mir jeden Tag was ich mal anders machen könnte, die sind ja meine besten Feedbackgeber.

00:24:13: Das ist der Vorteil vom Mittelstand weil jetzt kommt eine neue Generation, die Kinder machen das anders.

00:24:18: Aber trotzdem ist es manchmal so dass ich Hilfe von Außenbraucher und Leute fragen muss Wenn du jetzt in meinem Stuhl sitzen würdest, was würdest du anders

00:24:26: machen?

00:24:27: Ja, das ist ein guter Impuls.

00:24:29: Ich denke nur gerade so parallel an das Thema Risiko und Unsicherheit.

00:24:33: Also da gibt's ja auch Never Change the Running System.

00:24:37: also es hat doch bisher alles immer gut funktioniert und geklappt.

00:24:41: Und warum?

00:24:42: Wie gehe ich jetzt in der Stelle mit Risikonunsicherheit umfallen wenn ich an einem klassischen Mittelständler denke.

00:24:48: Das hat ja schon... Da sind wir wieder beim Mut.

00:24:51: man muss den Mut haben Mit Unsicherheit und mit den Risiken sich zu befassen, oder?

00:24:58: Absolut.

00:24:58: Weil das hört sich natürlich jetzt schon sehr logisch an – absolut!

00:25:02: Aber ich hab trotzdem so ein bisschen im Hinterkopf das Thema Risiko-und Unsicherkeit.

00:25:08: Wie gehe ich damit um?

00:25:09: Hast du da vielleicht auch noch so einen Tipp?

00:25:12: Also ich geh mal ein bisschen weg von Risikoununsicherheit, weil alle sich auf Risikohnunsichheit fokussieren.

00:25:17: Und ich sage ja, dass kann jeder aus meinem FF.

00:25:20: Geht doch mal lieber auf Was kann denn Positives passieren?

00:25:24: Aber du hast recht.

00:25:25: Risiko und Unsicherheit muss ich auch bewerten, was wir machen ist viel Szenarienarbeit als Szenario eins zwei drei.

00:25:32: Was könnte da passieren?

00:25:34: Was kann man dann machen?

00:25:35: Wie sieht das in der Zukunft aus?

00:25:37: Also wir betrachten immer beides.

00:25:40: aber gerade in meiner Erfahrung sind die meisten Leute schon so fixiert auf Risiko Und deshalb treffen sie auch keine Entscheidung.

00:25:46: Genau, da dreht sich ja wieder alles im Kreis.

00:25:49: Aber

00:25:50: man darf natürlich nicht sagen ich kümmere mich nicht darum sondern für mich ist Zukunftsmut Entscheidung treffen und die Daten dahinter zu kennen inklusive Risiken.

00:26:00: Da würde ich jetzt gerne nochmal eine andere Perspektive mit reinbringen weil ich finde dass man spricht über Risk Management oder gerade in einem Corporate Umfeld noch mehr als Mittelstand aber das wird auch sich mit Risiken beschäftigt.

00:26:15: Aber ist nicht das größte Risiko, sich nicht mit den Themen der Zukunft zu beschäftigen?

00:26:20: Ist es nicht dicht dass diese Nichtentscheidung und deutlich größeres Risiko mit sich trägt als zu sagen ui da kommt ein neues Thema auf mich zu.

00:26:30: Das ignoriere ich jetzt erstmal weg was ja auch manchmal eine mutige Entscheidung sein kann sich mit manchen Themen nicht zu beschäftigend Könnte man ja auch sagen, ich bin ja auch mutig.

00:26:41: Ich gehe nicht mit jedem Trend mit und das hören wir ja auch.

00:26:44: Ich brauche diesen ganzen Quatsch nicht und ich mache meinen Stiefel so weiter.

00:26:48: Hat ja auch was mit Mut zu tun bestimmte Dinge zu ignorieren?

00:26:51: und steckt da nicht noch viel mehr Risikopotenzial drin?

00:26:56: Solange die Entscheidung bewusst ist, bin ich bei dir!

00:26:59: Ich würde immer die These wagen dass die meisten Leute das nicht bewusst machen sondern einfach sagen auch dass mir jetzt so kompliziert ist lasse ich das mal weg.

00:27:08: Hör auf mich damit zu nerven.

00:27:10: Und da hab ich explizit so von ein paar Leuten gehört und ich sage immer, nein du musst dich einmal bewusst damit beschäftigen.

00:27:18: Dann kannst du die Entscheidung treffen dass du es ignorierst.

00:27:21: aber einfach nur zu ignorieren ohne sich vorher damit beschäftigt zu haben finde ich jetzt ein bisschen gefährlich für das Unternehmen.

00:27:26: Ja genau das ist ja das was ich meine.

00:27:28: sozusagen das ist eigentlich ein viel viel größeres Risiko sich nicht aktiv mit diesen Risiken zu beschäftigen.

00:27:35: Und ich wage jetzt mal die These, dass nämlich genau das in den heutigen Zeiten dazu führt, dass viele Unternehmen nicht enkelfake bleiben weil sie zu viele Themen ignorieren sich nicht mit der Zukunft beschäftigen und nicht mit den neuen Trendthemen, den neuen Entwicklungen, weil Sie vielleicht überfordern egal, weil sie aber auch... Das ist so dieses Thema was du eben gesagt hat Der Blick von außen, weil jemanden mit an den T-Schulen Immer man sagt, das mache ich hier in Haus.

00:28:04: Da brauche ich niemanden für die Brater.

00:28:06: Die erzählen eher alle nur Quatsch.

00:28:08: Diese Klassiker zeigen einfach nur PowerPoints.

00:28:11: Gibt es auch?

00:28:12: Ja!

00:28:12: Es gibt aber auch andere.

00:28:14: Da kann ich uns als Beispiel nehmen... Wir nehmen uns ja selber für alle Themen, die mit uns ein Corporate Design oder eine Website, nehmen wir uns ja auch externen mit da rein um ne andere Brille aufzusetzen.

00:28:27: Und was uns auch immer sehr hilft, um ne neue Perspektive auch auf unser eigenes Unternehmen zu haben.

00:28:33: Wir können ja noch mal das Auto bemühen und sagen Ja okay ich kann die Scheibe von innen sauber machen aber ab und zu man muss es ja auch von außen saubermachen.

00:28:41: Das stimmt!

00:28:42: Das ist auch ein starkes Bild

00:28:43: So... Da kommen wir auch schon so grundsätzlich zum Zum Schluss unseres gemeinsamen Podcasts.

00:28:49: Und wir haben es in unseren Podcast immer sehr gerne, dass wir noch mal ein paar Takeaways mitnehmen.

00:28:55: und du hast ja uns gerade...

00:28:56: Hey!

00:28:57: Das ist immer mein Abschluss.

00:28:58: jetzt wirst Du den Ball hier in die andere Ecke.

00:29:00: ich hab's gar nicht.

00:29:01: Ja genau heute

00:29:02: bin ich.

00:29:03: Nein.

00:29:04: Und du hast uns ja Monika sehr viele gute Impulse heute mitgegeben.

00:29:07: was würdest Du sagen wenn Du mal so auf zwei drei Takeaways das Gespräch runterbrechen würdest?

00:29:13: Was sind so die wichtigsten...?

00:29:15: Gedanken und Themen, die du heute nochmal unsere Zuhörerinnen und Zuhöhrern mitgeben möchtest.

00:29:20: Nachdem wir jetzt gesprochen haben, habe ich noch einen Punkt dazu addiert.

00:29:23: also eins beschäftigt euch damit was da draußen los ist und ihr braucht Impulse von draußen manchmal.

00:29:31: Die Scheibe von außen sauber machen ist wichtig.

00:29:35: das zweite ist es gibt ganz viele Trends und Daten da draußen.

00:29:39: entscheidet euch welche sind für euch wichtig und trefft eine bewusste Entscheidung zu fokussieren.

00:29:46: Das bringt nix, alles auf einmal zu machen.

00:29:50: Und dafür braucht man Experten!

00:29:52: Also ich brauche Experten die mir helfen dies zu tun.

00:29:55: da komme ich nicht drum rum.

00:29:57: Mein Appell zeigt Zukunftsmut und das heißt Entscheidungen treffen zwar unter Unsicherheit aber mit Daten.

00:30:09: Ich würde noch gerne ergänzen, weil das ist mir im Gespräch als Takeaway total hängen geblieben was ich heute auch mitnehme.

00:30:15: Das hast du vorhin auch so schön erklärt Zukunftsmut bedeutet nicht alles zu wissen!

00:30:21: Das finde ich total gut sondern mit Unsicherheit souverän umzugehen und Trend ist auch kein Risiko.

00:30:27: Also deswegen das nehme ich vielleicht nochmal ergänzend bevor du Markus so wichtig kenne auch nochmal fünf Ergänzungen mitgebracht hast und zwei Abschlussfragen.

00:30:36: Aber das würde ich gerne noch mal ergänzen, dass Zukunftsmut bedeutet nicht alles zu wissen sondern Unsicherheiten souverän umzugehen.

00:30:43: Dass mein Lieblingsvertat.

00:30:45: danke ihr... Ach komm!

00:30:48: So ist mir hängen geblieben.

00:30:49: Nein, ich möchte nur einen Punkt noch mitnehmen und den finde ich persönlich für mich ganz wichtig und da bleiben wir auch wieder bei der Auto-Analogie dieses Thema bewusst, ganz bewusst das Lenkrad selbst in der Hand zu haben zu steuern und nicht, ja heute sprechen wir über autonomes Fahren.

00:31:09: Ja das ist super!

00:31:11: Dann verlasse ich mich natürlich aber auch auf externe, auch wenn es dann eine Technik ist, aber ganz bewusst die das Lenkrad in der Hand zu behalten und zu steuernden sich eben aktiv mit dem Straßenverkehr mit den Gegebenheiten um uns herum zu beschäftigen damit man auch sicher in der Zukunft ankommt.

00:31:30: Das ist ein sehr gutes Bild.

00:31:31: Und jetzt nur noch mal einmal in die Negativ-Ecke, ich höre so viel auch die Politik macht und Bürokratie – und ich kann ja nicht nein das Steuer in der Hand halten!

00:31:41: Da ist auch meine absolute Meinung dass wir das machen müssen

00:31:45: Aber ab und zu auch mal einen guten Beifahrer zulassen.

00:31:48: Das wäre auch gut, ja!

00:31:51: Netze Beifahrerinnen zum Beispiel oder

00:31:53: so genau.

00:31:54: Wir sind

00:31:54: ja neulich zusammen in München gefahren.

00:31:57: Stimmt, da kann so eine Fahrt nach München auch schnell gehen.

00:32:02: Weil wir auch schneller gefahren sind als Achtzig Gott sei Dank.

00:32:08: So liebe Monika dann ganz herzlichen Dank für das Gespräch, für deine Klarheit Die Bilder, die du heute bei uns auf jeden Fall bei mir und bei Irene und hoffentlich auch bei unseren Zuhörern geschaffen hast.

00:32:22: Und für die ganz konkreten Impulse – das zeigt aus meiner Perspektive, dass Zukunftsmugt nicht nur eine Charakterfrage ist sondern auch eine Kompetenz, die man entwickeln kann.

00:32:33: Geht es systematisch an die Zukunft dran?

00:32:35: Bleibt positiv und trefft Entscheidung!

00:32:38: Dem ist nichts hinzuzufügen, außer das war der Kraftraum Mittelstand für heute.

00:32:44: Vielen lieben Dank, Monika, an dich und euch allen da draußen viel Kraft, Mut und vor allem Klarheit für eure nächsten Schritte und ganz viel Freude bei der aktiven Zukunftsgestaltung!

00:32:55: Bis bald,

00:32:57: ciao!

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